Ich poste, also bin ich!

Paraty, Brasilien, den 29. Oktober 2023, 10:32 Uhr Ortszeit.
Eine aktuelle Botschaft von Franz Gregor Wigbert Rabe, geboren am 2.3.1967 in der Domstadt Köln am Rhein, wohnhaft in Brasilien.

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Wenn es Gott wirklich gibt…

…dann hat alles, was geschieht, seinen Sinn. Und am Ende wird alles gut. Wie auch immer man das definiert (was Gott „gut“ findet und was der Mensch „gut“ findet, muss nicht zwangsläufig dasselbe sein…). Das ist das Geheimnis meines Gottvertrauens.

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Mein persönlicher Jahresrückblick

Wer 2020 erlebt und überlebt hat, der wird dieses Jahr so schnell nicht vergessen, wohl bis ans Lebensende nicht. Darin dürften sich alle einig sein. Es war ein Jahr, das aufgrund der Corona-Pandemie eine völlig ungeahnte und niemals für möglich gehaltene Wendung genommen hat und unzählige Existenzen und Gewissheiten über Bord geworfen hat. Es hat jeden gefordert, der mitten im Leben steht und darauf vertraut, dass alles mehr oder weniger seinen gewohnten Gang geht. Ging es aber nicht! Auch nicht für mich. Wenngleich ich diese stürmische Zeit im Vergleich zu vielen anderen in einem verhältnismäßig sicheren Hafen verbrachte, dank auch meiner ganz individuellen Lebensumstände.

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Die Fahrt durch den Tunnel

Für Soziologen, Massen-Psychologen, Ökonomen und sonstigen wachen Zeitgeister wird das Jahr 2020 bis weit in die Zukunft hinaus eine wahre Fundgrube an Daten und Erkenntnissen über Massen-Phänomene, -Psychosen und -Dynamiken bieten. Und das in einem der modernen Technologie geschuldeten rasenden Tempo, dass einem geradezu die Spucke wegbleibt. Die Art und Weise, wie sich Die Welt von Gestern (v.or C.orona) gerade in ihre Bestandteile zerlegt, ist atemberaubend. Und leider auch garnicht mehr aufzuhalten. Der Untergang ist besiegelt. Es wird ein Weiter So! nicht geben. Alles wird anders.

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Bildung

Bildung ist auch so ein Thema, über das seit Jahrzehnten reichlich und kontrovers gestritten wird. Und wie bei allen Grundsatz-Streitigkeiten auch, fängt die babylonische Verwirrung schon bei der Sprache an, denn im Verlauf der Debatte stellt sich dann heraus, dass man die ganze Zeit aneinander vorbei geredet hat, weil jeder unter dem Begriff „Bildung“ sehr unterschiedliche Dinge assoziiert und versteht, abhängig vom persönlichen Background, dem „Bildungsgrad“ und der vorhandenen Intelligenz.

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Werte – Macht und Missbrauch

Von Werten ist ja ständig die Rede. Zuletzt vornehmlich im Zusammenhang mit der Europawahl. Parteien, Institutionen und Bürger beschworen sie, als könnte man sie allein damit am Leben erhalten. Gemeint sind damit so abstrakte Ideen und Konzepte wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde. Das sind große Worte, mit denen man Vieles meint, was dann aber im Einzelnen noch näher zu definieren ist. Die Meinungen darüber gehen offenbar weit auseinander, wie man an den öffentlichen Debatten tagtäglich beobachten kann. Und da so oft und penetrant davon die Rede ist, zeigen manche auch schon Ermüdungserscheinungen. Zumal, wenn Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen. Da herrscht eine DISKREPANZ, welche mindestens der Größe einer Schlucht im Grand Canyon entspricht! „Werte – Macht und Missbrauch“ weiterlesen

Tauschen und Teilen

Die vom Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert in Deutschland losgetretene Debatte um mehr gesellschaftliche Gerechtigkeit schlägt hohe Wellen. Weil sie den Nagel auf den Kopf trifft. Wer meinen Blog liest und auch sonst breiter aufgestellt ist in seiner Filterblase, dürfte mit Stirnrunzeln quittieren, dass Kühnerts Vorschläge so viel Wirbel verursachen. Denn wer seinen Verstand benutzt und die Dinge realistisch und nicht ideologisch betrachtet, kann zu keinem anderen Schluss kommen.

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Rechts und Links

Also, ich bin ja Linkshänder, oder -händler oder wie das heisst? Falls das irgendwas zur Sache beiträgt. Ich mache ja alles andersrum und gehöre damit zu einer kleinen Minderheit der Menschheit, der man aber immerhin besondere Fähigkeiten zuspricht. Als Grundschüler hat mich meine Linkshändigkeit kurz irritiert, als mein Klassenlehrer ankündigte, dass wir jetzt Rechtschreibung machen würden. Ich fragte ganz entsetzt, ob das für mich denn möglich sei, wo ich doch Linkshänder sei!! Er konnte mich aber ad hoc beruhigen, indem er mir erklärte, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun habe. Ich beruhigte mich wieder und begann nach fünfjähriger Kindheit in Spanien als achtjähriger Junge, die deutsche Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen. Bei der gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatte um Rechts oder Links scheint eine ähnliche Sprachverwirrung zu herrschen.

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Veränderung – #Change

Es ist viel von Veränderung die Rede in diesen Tagen. Besonders das Thema #ClimateChange hat es dank der streikenden Schüler in den letzten Wochen an die Spitze der (blauen) Bewegung geschafft. Zurecht! Die Fakten sprechen für sich. Es gibt keinen Zweifel, dass wir vor einer existenziellen Zeitenwende stehen. Da kann man vor Schreck erstarren oder es verdrängen oder vor Angst und Sorge in sich zusammenbrechen – oder vor Freude in die Luft springen und mit ausgebreiteten Armen hinausschreien: ENDLICH!! HURRA!! Wurde aber auch Zeit!

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Ich, #Babyboomer (#WirSindViele)

Ich bin Jahrgang 1967 und gehöre damit – ob’s mir nun passt oder nicht – zur Generation der Babyboomer. Berühmter ist die 68er-Generation, die aber nicht wegen des Geburtsjahres so heißt, sondern wegen ihres politischen Engagements zu jener Zeit. Was heißt es, ein Babyboomer zu sein? Haben wir eine gemeinsame Identität? Und wenn ja, welche? Tragen wir schuld daran, dass die Welt so ist, wie sie gerade ist? Was können wir tun?

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