WM-Spielort Curitiba macht Fortschritte

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Sowohl die brasilianischen Funktionäre als auch die FIFA gehen inzwischen davon aus, dass Curitiba trotz der Verzögerungen beim Stadionbau als Austragungsort für die Fussball-WM 2014 erhalten bleibt. Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo sah bei seinem jüngsten Besuch der Arena da Baixada erhebliche Fortschritte.

Nach dem Besuch des Stadions erklärte der Sportminister zufrieden:

„Von dem, was schon mit bloßem Auge zu erkennen ist, ist die Entwicklung des Stadiondaches hervorzuheben. Auch der Rasen wurde schon angelegt. Was jetzt noch fehlt, sind nur noch abschließende Arbeiten“, so Aldo Rebelo laut brasilianischem portal2014.

Nach Angaben von Mario Celso Petraglia, Präsident des Heimatvereins Atlético Paranaense, ist die Zahl der Bauarbeiter um 40 Prozent aufgestockt worden, um die Fertigstellung des Stadions zu beschleunigen. Die FIFA hatte zu Jahresanfang den 18. Februar als Ultimatum gesetzt, um eine endgültige Entscheidung darüber zu treffen, ob Curitiba als WM-Austragungsort erhalten bleibt. Petraglia zeigte sich überzeugt davon, dass Curitiba bestätigt werden wird.

Auf dem Sport-Business-Kongress SpoBiS in Düsseldorf war von dem Ultimatum laut Spox auch keine Rede mehr. FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke wird dort mit den Worten zitiert:

„Die Stadien, auch das in Curitiba, werden alle Ende April fertig sein. Wir haben keinen Plan B und brauchen auch keinen Plan B.“

Die Fussball-WM findet vom 12. Juni bis 13. Juli in Brasilien statt. Curitiba ist einer von insgesamt zwölf Spielorten. In der runderneuerten Arena da Baixada sind vier Spiele der Gruppenphase vorgesehen.

Eigentlich sollten alle WM-Stadien Ende Dezember 2013 an die FIFA übergeben sein. Doch neben Curitiba harren noch vier weitere WM-Stadien der Fertigstellung:

Die Arena Corinthians in São Paulo, in der das Eröffnungsspiel stattfinden soll, ist nach einem Baukran-Unglück mit zwei Toten besonders ins Hintertreffen geraten. Nun gilt der 15. April als Fertigstellungstermin.

Die Arena Amazônia in Manaus ist letzten Erhebungen zufolge zu 96,68% fertig und könnte in der zweiten Februarhälfte eingeweiht werden.

Die Einweihung der Arena Beira-Rio in Porto Alegre sollte Ende Januar erfolgen, wurde aber verschoben und hängt nun von der Freigabe durch die Feuerwehr ab. Gegenwärtig ist der 15. Februar für das Einweihungsspiel zwischen Heimatclub SC Internacional und Caxias avisiert.

Die Arena Pantanal in Cuiabá ist laut MTagora zu 90 Prozent fertig und soll inoffiziellen Angaben zufolge Ende Februar übergeben werden. Offiziell steht bisher nur für den 2. April eine Partie zwischen Mixto und Santos auf dem Spielplan.

Die Arena das Dunas in Natal wurde am 22. Januar im Beisein von Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff und FIFA-General Valcke als erstes der verbliebenen sechs WM-Stadien eingeweiht.

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