Immer wieder aussergewöhnlich: Das Supertalent auf RTL

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Es gibt keine Sendung im deutschen Fernsehen, die mich so oft und regelmässig bewegt, beeindruckt, zu Tränen rührt wie Das Supertalent auf RTL.

Ich glaube, ich habe die meisten Folgen aller vier bisherigen Staffeln verfolgt und freute mich, als ich eher per Zufall erfuhr, dass just die fünfte Staffel beginnen sollte. Diesmal leider nicht mit Bruce Darnell in der dreiköpfigen Jury. Der Modeltrainer und Choreograph hat laut Bild.de um eine Auszeit gebeten. Er wurde durch Motsi Mabuse ersetzt, die RTL-Zuschauern aus Let’s Dance bekannt ist. Mir hat die Empfindsamkeit und Emotionalität von Bruce in den früheren Staffeln gut gefallen. Mal sehen, inwieweit Motsi diese Lücke schließen kann.

Das Supertalent ist für mich Unterhaltungsfernsehen at it’s best: Überraschend, spektakulär, sensationell, bewegend, unterhaltsam, kurzweilig.

Gut, auf die einen oder anderen Freaks, Gestörten, Vollpfosten und Realitätsfremden könnte ich gut verzichten.

Aber richtig groß wird es, wenn Menschen auf die Bühne treten, denen man auf den ersten Blick nicht viel zutraut, die sich selber in ihrem Leben nie etwas zugetraut haben – und die dann über sich hinaus wachsen. Wie in der ersten Folge der jetzigen Staffel der 34-jährige Sven Müller, der bis dahin noch nie vor anderen Menschen gesungen hatte und dann alle Leute mit seiner Stimme von den Stühlen riss.

Absolut ungewöhnlich war in der zweiten Folge der fünfjährige Ricky Kam, der mit dem Türkischen Marsch von Mozart beeindruckte.

Hinreissend und magisch war der Auftritt der italienischen Operngesangsstudentin Desire Capaldo, die „Your Love“ von Ennio Moricone aus Spiel mir das Lied vom Tod intonierte.

Bewegend war der Auftritt der alleinerziehenden Mutter dreier Kinder Suhrete Maroli. Mit ihrem TV-Auftritt hofft sie, ihre eigene Mutter wiederzufinden, die sie nie kennengelernt hat. Der Gesang war nicht perfekt, aber voller Gefühl und erfüllte ihr backstage stehendes, bezauberndes Töchterchen mit ganzem Stolz.

Das ist Emotion pur und es gibt in Deutschland keinen Sender, der große Gefühle so professionell umzusetzen weiß wie RTL.

Ich freue mich auf die nächsten Folgen.


6 Gedanken zu „Immer wieder aussergewöhnlich: Das Supertalent auf RTL“

  1. Danke für den Kommentar. Leider bin ich der falsche Ansprechpartner, was die Kandidatin Suhrete Maroli angeht: Ich habe die Sendung nur kommentiert und gehöre nicht zu den Machern. Am besten wenden Sie sich in dieser Angelegenheit an den Zuschauerservice von RTL (http://www.rtl.de/kontakt). MfG Gregor

  2. Meine Meinung wird sicher nicht jedem gefallen aber es ist schon etwas verwunderlich wenn Suhrete Maroli von einer schlechten Kindheit spricht aber mit 17 Jahren schon das erste Kind bekommen hat !Daneben hofft sie auf dei Aufmerksamkeit ihrer Mutter die sich all die Jahre einen Dreck um ihre Tochter gekümmert hat,-also auf diese Mutter kann man getrost schei….und ich wäre der Letzte wo die suchen würde.Der Gesang war nicht schlecht aber sicher hätte sie weniger Erfolg gehabt wenn da nicht im Hintergrund auf die Tränendrüsen gedrückt wurde !!

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