Heimat, die ich meine

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Der Begriff Heimat ist dieser Tage wieder in aller Munde. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach darüber beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit. Er sagte, „wir“ (Nicht-AfD-Wähler) sollten den Begriff der Heimat nicht den Rechten überlassen. Womit er recht hat. Denn der Heimatbegriff der sogenannten Rechten ist doch ziemlich engstirnig. Gerade ihr Heimatbegriff und ihre Vorstellung einer „deutschen Leitkultur“ belegt, wie engstirnig, eingleisig sie unterwegs sind. Heimat ist etwas viel Komplexeres, wenn man ein Kind der heutigen Zeit ist.

Heimat kann überall sein. Heimat ist da, wo du dich wohlfühlst. Wo du Erinnerungen hast. Wo du verwurzelt bist. Viele denken da an so etwas Abstraktes wie Nation oder etwas Konkretes wie ihren Geburtsort. Und natürlich ist der Geburtsort für Viele etwas sehr Prägendes, zumal, wenn man lange dort aufgewachsen ist. Aber um diesen Geburtsort herum hat sich über die Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende unglaublich viel verändert. Mal zum Guten, mal zum Schlechten. Das ist ohnehin immer eine Frage der Perspektive. Aber Leben ist nunmal Veränderung, das liegt in der Natur der Sache.

Für Viele ist der Geburtsort daher auch oft gar nicht mehr so wichtig, zumal in unseren heutigen, globalisierten Zeiten.

Ich persönlich bin zum Beispiel in Köln geboren. Fühle mich schon von daher als gebürtiger Kölner. Nein: Ich DARF mich mit Fug und Recht einen gebürtigen Kölner nennen, was nicht das Schlechteste ist. Für mich hat es einen sehr positiven Beiklang. Ich bin glücklich damit.

Doch dieses Gefühl hat sich erst Jahre später eingestellt, als ich als Student in die Rhein-Metropole zurückkehrte. Denn zunächst einmal ging es für fünf Jahre nach Spanien, als ich drei Jahre alt war. Mein Vater war als Gymnasiallehrer für Musik und Erdkunde an die Deutsche Schule im baskischen Bilbao gegangen. Er stand noch am Anfang seiner Karriere, ein älterer Kollege hatte ihn dazu überredet. Unsere Familie – Vater, Mutter, meine drei Jahre ältere Schwester und ich – lebten im gut 10 km entfernten Küstenstädtchen Algorta. In einer großen Wohnung in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses. Vom Arbeitszimmer meines Vaters hatte man einen weiten Blick auf’s Meer, das baskische Meer, Teil des Atlantischen Ozeans im Norden Spaniens. Hier waren die Winter rau und windig, das Meer wild und unbändig. Doch im Sommer war es warm und wir verbrachten unsere Freizeit mit Geschwistern und vielen Freunden aus der Nachbarschaft überwiegend draußen, in den Straßen, an den Stränden, in der freien Natur. Es gab damals keine Handies und keine Computer. Radio, Kino und Fernsehen natürlich schon. Als Kind schaute ich gerne fern und besuchte oft und gern und allein das einzige Kino der Stadt. Dort schaute ich Filme, die heute frühestens ab 16 erlaubt sind. Aber das kümmerte in Spanien zu dieser Zeit keinen. Jugendschutz war damals kein großes Thema. Im Fernsehen (wie viele Programme gab es damals überhaupt ? Ich glaub, nur eins. Aber mehr als eins kann man auch heute nicht gleichzeitig schauen, jedenfalls nicht aufmerksam. Wir waren aber auch nicht so multitaskingfähig wie die Kinder heute. War ja auch nicht notwendig. Ich denke, wir waren in dieser Hinsicht ziemlich gechillt. Hatten viel weniger Stress), jedenfalls: Im Fernsehen liefen schon nachmittags richtig blutrünstige Filme und Serien. Ich erinnere mich an die La Casa de las Locas, eine Serie, die in einem weiblichen Irrenhaus spielte. War richtig übel und angsteinflößend. Aber ich schaute es trotzdem immer wieder, weil dieser Grusel mich auch irgendwie anzog. Es fand ja nur in dieser Kiste namens Fernsehen statt. Hatte mit meinem unmittelbaren Lebensumfeld nichts zu tun, auch wenn die Serie sehr realistisch war und in der Gegenwart spielte.

Ich war als Kind schon früh ziemlich selbständig. Im Nachhinein staune ich eigentlich darüber, an was für einer langen Leine uns unsere Eltern ließen. Wenn ich nicht im Kindergarten bzw. später in der Schule war, strolchte ich die ganze Kleinstadt ab. Hatte überall meine Freunde und Bekannten, die ich regelmäßig besuchte. Gelegentlich stieg ich sogar einfach in den Linienbus und machte einen Abstecher in die Großstadt Bilbao. Ich war gern unterwegs und unter Freuden, die ich auch schnell gewann. Als deutscher, strohblonder und hübscher Junge war ich allseits bekannt und beliebt. Man nannte mich „El Rúbio de Arrigunaga“, Der Blonde aus Arrigunaga, das war der Name des Strandes, an dem wir lebten. Dieser Ort, an dem ich vom dritten bis achten Lebensjahr aufwuchs, ist ganz tief in meinem Herzen als Heimat verwurzelt. Aber natürlich ist das Algorta von heute nicht mehr mit dem von damals zu vergleichen. Ich würde es heute zwar noch wiedererkennen, keine Frage. Aber wenn ich durch die Straßen gehe, sehe ich hinter einigen Gebäuden Geister von Menschen, die dort nicht mehr leben. Jetzt wohnen da andere. Das ist normal. Ich würde dort heute nicht wieder hinziehen, weil es keinen Grund dazu gibt. Aber dieser Ort wohnt in meinen Erinnerungen, in meinem Herzen. Als Ort der Vergangenheit, der Kindheit, die es jetzt nicht mehr gibt.

Algorta war eine moderne, zeitgemäße kleine Stadt. Eine richtige Stadt, aber überschaubar. Ich konnte alle Ecken zu Fuß, mit dem Fahrrad oder meinem Go-Cart erkunden und erschließen. Ich hatte einen weiten Radius. Und ich genoss ihn. Ich liebte es von Kindesbeinen an, draußen an der frischen Luft zu sein. Oder mich in den Straßen unter Menschen zu tummeln. In Spanien waren wir als Kinder sehr frei. Kinder waren sehr beliebt bei den Spaniern. Sie machten immer einen Spaß mit dir, schenkten dir was Süßes, wurden selten böse. Ich empfand meine Kindheit in Spanien als sehr glücklich, unbeschwert. Es fehlte uns an nichts, wir hatten ein gutes Leben. Konnten uns alles leisten, auch wenn wir nicht „reich“ waren. Als verbeamteter Studienrat verdiente mein Vater ein sehr gutes Gehalt. Um Lehrer an die Deutschen Schulen im Ausland zu locken, bot die Bundesrepublik außerdem sehr gute Konditionen. Das ohnehin gute Lehrergehalt gab es steuerfrei. Viele Kollegen meines Vaters nutzen die Zeit im Ausland, um das Kapital für ein Eigenheim in der deutschen Heimat anzusammeln. Gymnasiallehrer hatten es damals echt gut. Sie hatten ein sorgenfreies Leben abonniert mit einem Arbeitsaufwand, der beherrschbar war. Die Klassen waren damals disziplinierter und homogener. Und an den Auslandsschulen – jedenfalls war das in Spanien damals so – war der berufliche Ehrgeiz eher auf Sparflamme. Man passte sich mental an die Landessitten an, ließ Fünfe gerade sein und genoss das Freizeitangebot. Der Leistungsdruck an der Schule war zu vernachlässigen.

Ich erinnere mich an keine einzige Unterrichtsstunde, nur an meinen Klassenlehrer, dessen Sohn zu meinen Kumpeln zählte. Und ich erinnere mich an meine ersten Freundinnen, an den Schulhof und an vieles, was wir in der Freizeit oder den Ferien unternahmen. Die Schule spielte nur eine Nebenrolle. Sie war ein natürlicher Teil des Alltags, aber sie prägte mich nicht. Ich weiß nur, dass unsere Klasse bunt gemischt war, mit Kindern aus Deutschland und spanischen Muttersprachlern aus Bilbao und Umgebung. Die meisten Kinder hatten Väter, die für deutsche Unternehmen in Spanien tätig waren.

Es waren die letzten fünf Jahre der Franco-Diktatur, 1970 – 1975. Franco war ein Überbleibsel der faschistischen Ära des 20. Jahrhunderts. Ein Weggefährte Hitlers. Spanien brauchte deutlich länger als Deutschland, um sich vom faschistischen Erbe zu verabschieden. Das Baskenland revoltierte gegen ihn. Pochte schon damals auf seine Unabhängigkeit. Und die Terrororganisation ETA war der paramilitärische Arm dieser Bewegung. Der spanische Zentralstaat bekämpfte die baskischen Unabhängigkeitsbestrebungen gnadenlos und brutal. Die ETA schlug guerillamäßig mit gleicher Münze zurück.

Als ich mein zweites Grundschuljahr beendet hatte, ging es in den Sommerferien zurück nach Deutschland. Kaum waren wir weg, starb Franco. Meine ehemaligen Klassenkameraden in Spanien bekamen extra lange Ferien, was mich ärgerte. Franco selbst war mir gleichgültig. Als Kinder hatten wir nur ein Spottlied über ihn auf Lager, sangen die spanische Nationalhymne (die bis heute keinen Text hat) mit den Worten: „Franco, Franco, que lleva un Bikini blanco…“ (Franco, Franco, der einen weißen Bikini trägt). Ein Erwachsener wäre daraufhin vermutlich im Knast gelandet.

Für meinen Vater waren die Jahre in Spanien eine politische Wendezeit. Als glühender Adenauer-Fan und katholischer CDU-Anhänger gekommen, schaffte ein charismatischer Lehrerkollege und Freund es, ihn für die Sozialdemokraten zu gewinnen. Zurück in Deutschland, trat mein Vater in die SPD ein und engagierte sich in der Lokalpolitik.

Wir zogen ins Bergische Land, das zum weiteren Einzugsgebiet von Köln gehörte. Dort lebte ich bis zu meinem Abitur im Jahr 1986. Und ich war nicht sehr glücklich. Unser Dorf war ziemlich langweilig, meine Schulkameraden wohnten weiter weg, und mein Zuhause war belastend, da sich meine Eltern schon nach zwei Jahren in Spanien getrennt hatten und mein Vater eine andere Frau geheiratet hatte, mit der meine Schwester und ich nicht gut klar kamen.

Obwohl ich also gut zehn Jahre im Bergischen Land gelebt habe, ist es mir nicht ans Herz gewachsen. Gleichwohl habe ich sehr viele Erinnerungen an diese Zeit, auch viele gute. Und natürlich war es eine wichtige Phase in meinem Leben. Die Jahre, die man auf seinen Schulabschluss hinarbeitet, sind sehr wichtig für das weitere Leben. Hier wird gewissermaßen die Saat gelegt, hier wird der Zug auf’s Gleis gestellt. Hier entfalten sich die persönlichen Talente und Stärken, offenbaren sich die Schwächen und Unzulänglichkeiten.

Mein Weg war zunächst die Musik. Das hat mir mein Elternhaus mitgegeben. Mein Vater war schließlich Musiklehrer, Chor- und Orchesterleiter, Kirchenorganist. Auch meine Mutter war musikalisch, die Stiefmutter ebenfalls. Das war also völlig normal und folgerichtig. Ich lernte Cello und beherrschte es schließlich so gut, dass eine entsprechende berufliche Laufbahn im Bereich des Möglichen war. Doch ich realisierte mit der Zeit, dass mir meine eigenen Ansprüche nicht genügten, dass es zu viele andere gab, die besser waren als ich. Und wollte ich tatsächlich den Rest meines Lebens mein Geld damit verdienen, dass ich täglich stundenlang Cello spielte? Nein!

Meine Stiefmutter brachte mich auf die Idee, Journalist zu werden. Seit ich Schreiben gelernt hatte, liebte ich es zu schreiben. Auf meiner ersten Kinderschreibmaschine schon in Spanien, Tagebuch, kleine Geschichten, die ich mir ausdachte. Auf dem Gymnasium machte ich bei der Schülerzeitung mit, wurde sehr schnell dafür verantwortlich. Veröffentlichte Kultur- und Konzertkritiken bei den beiden Lokalzeitungen von Bergisch Gladbach. War zur gleichen Zeit musikalisch sehr aktiv, als Cellist und Sänger.

Nach dem Abi ging’s für zwei Jahre nach Bonn-Bad Godesberg, um meinen Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt zu absolvieren. Endlich von Zuhause weg! Endlich frei! Endlich unter gleichaltrigen Leuten, mit denen ich etwas unternehmen konnte, wann immer ich es wollte und konnte! Auf eigenen Füßen stehen! Sein eigenes Geld verdienen! Nicht mehr von meinem knauserigen und strengen Elternhaus abhängen! Eine tolle Zeit!

Ich habe gute Erinnerungen an Bonn und Bad Godesberg. Das war eine sehr wichtige, prägende Zeit in meinem Leben. Aber es war trotzdem nur eine Episode. Meine Gefühlsregungen halten sich sehr im Rahmen, wenn ich heute mal in der Gegend bin. Immerhin habe ich damals einen Freund gefunden, der mir bis heute mein wichtigster ist. Wie ein Bruder. Sehr vertraut. Bis an mein Lebensende.

Dann ging es zum Studium nach Köln. Jetzt begann ich, mir Köln in all seinen Facetten zu erschließen, viele Freundschaften und Bekanntschaften zu schließen, es zu lieben, jetzt wurde ich mit ganzer Seele Kölner. Hier fühlte ich mich Zuhause. Hier fühlte ich mich gut. Hier GING es mir auch gut!

Meine erste langjährige, ernsthafte Partnerschaft. Eigene Wohnung. Meine Grundbedürfnisse waren durch Zuwendungen meines Vaters und meiner Mutter gesichert (850 DM pro Monat, heute ca. 400 Euro, das reichte!). Ich verdiente mir aber etwas dazu, und das nicht zu knapp. In der Altenpflege, als Mitglied einer erfolgreichen a capella-Gruppe, in einer Eisdiele. Und schließlich als Freier Mitarbeiter beim WDR Fernsehen. Was für eine tolle, sorgenfreie Zeit damals! Mir ging es richtig gut, ich brauchte mir keine Sorgen zu machen.

Dann kam schon der erste kurze Bruch in der Biografie: Kurz vor Studienabschluss trennten sich meine damalige Freundin und ich nach fünf Jahren. Der Bruch war so brutal, dass kein Gras mehr darüber wuchs. Doch ich konnte beruflich nahtlos nach Studien-Ende meine Tätigkeit beim WDR fortsetzen, mich mühelos ernähren. Bis die Sendung, für die ich nahezu ausschließlich tätig war, abgesetzt wurde. Ich musste mich neu orientieren und landete in München Unterführung beim privaten TV-Konzern ProSieben, wirkte am Aufbau des neuen Nachrichtensenders N24 mit. Der Sender zog nach zwei Jahren nach Berlin, ich mit ihm. Und so wurde Berlin mein neues Zuhause.

Beruflich war es eine sehr spannende und intensive Zeit. Mit vielen Hochs und Tiefs, finanziell aber gut ausgestattet. Ich heiratete eine Brasilianerin, die ich auf einer Reise dorthin kennengelernt hatte. Wir bekamen zwei Kinder.

2010 dann der nächste Bruch: Der ProSiebenSat1-Konzern stieß N24 ab, die Hälfte der Belegschaft wurde auf die Straße gesetzt. Ich auch.

Das war ein harter Einschnitt, doch er kam zur rechten Zeit. Denn die Euphorie der Anfangsjahre war verflogen, Controller hatten das Regiment übernommen, die Medienbranche geriet in die Krise. Es gab wenig Perspektiven, dort wieder Fuß zu fassen. Mir fehlte auch der entsprechende Ehrgeiz oder Elan. Die vielen Jahre in der Medienbranche hatten mich ernüchtert. Mein journalistisches Ethos, das ich seit je her in mir trug, war fehl am Platz. Es zählten nur noch Opportunismus und Ellenbogen. Wer sich am besten anpasste, hatte die besten Überlebenschancen.

Doch Anpassen war nie meine Natur. Ich hatte immer meinen eigenen Kopf. Und ich empfand es auch als unabdingbare Voraussetzung für einen kritischen Journalisten, nicht einfach nachzubeten, was andere mir auftrugen, sondern mir meine eigenen Gedanken zu machen. Aber das war nicht gewünscht, wurde nicht belohnt.

Es begann eine lange Durststrecke, der auch meine Ehe zum Opfer fiel. Denn mit einer großzügigen Abfindung ausgestattet, eröffnete sich mir nun die Möglichkeit, meinen Traum von einem Leben in Brasilien in die Tat umzusetzen. Doch diese Rechnung hatte ich ohne meine Ehefrau gemacht, die nicht im Traum daran dachte, nach Brasilien zurückzukehren. Sie hatte sich so gut in Berlin eingelebt, dass sie keinen Grund sah, dies alles aufzugeben. Ich hing in den Seilen.

Ein kurzer Ausbruchsversuch nach Brasilien scheiterte, weil meine Ex alles daran setzte, meine Gehversuche in Brasilien zu torpedieren. Ich kehrte reumütig und unglücklich zurück. Fand eine spannende neue Aufgabe in der Tätigkeit als Vertretungslehrer an Grundschulen, die dringend Lehrer brauchten.

Am Ende lebte ich über 15 Jahren in Berlin. Doch wirklich heimisch bin ich hier nicht geworden. Berlin weckt bei mir keine Heimatgefühle. Ich ertrage diese Stadt bestenfalls im Sommer, wenn er denn kommt. Aber nicht einmal auf den ist Verlass! Und die Bewohner der Stadt? Empfinde ich als unfreundlich, ungepflegt, uninspiriert, ignorant, seelen- und leblos. Ausnahmen ausgenommen.

Meine Ex, mit der ich mittlerweile einen freundschaftlichen Umgang pflege, hat schließlich eingesehen, dass ich hier in Berlin nicht glücklich bin und mir ihren Segen gegeben, um mein Glück in Brasilien zu versuchen.

Es ist also Zeit, mich meiner neuen Heimat zuzuwenden. Ein neues Abenteuer zu wagen. In einem Land, das mich bei allen Defiziten jedesmal auf’s Neue glücklich macht. In dem ich mich wohl fühle. In dem ich mich heimisch fühle. In dem sich mir Perspektiven eröffnen. Wo ich viele Freunde und Angehörige habe. Wo ich Wurzeln schlagen will.

Heimat ist, wo ich bin, wo ich war, wo ich sein will.

Heimat ist in mir, in meinem Herzen. Überall und nirgends.

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