Gestrandet an brasilianischer Raststätte

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Das war mal wieder eine von diesen außergewöhnlichen Begebenheiten, wie sie mir in Brasilien immer wieder widerfahren. Es fing harmlos an und entwickelte sich dann zu einem filmreifen Plot. Ich versuche es so kurz wie möglich zu halten.

Am 6. November bekam ich Besuch von einem meiner Cousins aus Deutschland, der für sechs Wochen alleine Brasilien bereist. Er landete zwei Tage zuvor in Rio und schaute sich einige Sehenswürdigkeiten wie die Christusstatue und den Zuckerhut alleine an.

Dann nahm er den regelmäßig und oft fahrenden Bus von Rio Richtung Paraty (BR 101 Rio – Santos), um 23 Kilometer vor dem Ziel in meinem Wohnort Taquari auszusteigen.

Ich schaffte es nicht, rechtzeitig an der Bushaltestelle zu sein, weil ich kurz zuvor meinen Allrad-Pickup aus der Werkstatt abgeholt hatte, an dem mehrere Teile ersetzt werden mussten, was mich insgesamt 2000 Reais (etwas weniger als 500 €)  gekostet hatte.

Mein Cousin wollte einige Tage in meinem Haus und der Umgebung verbringen, um spätestens am 14. November vormittags einen Flug vom etwa 600 km entfernten Belo Horizonte in die Bundeshauptstadt Brasília zu nehmen.

Ich bot ihm an, ihn nach Belo und die benachbarte Kolonialstadt Ouro Preto zu fahren, sofern er die Kosten übernehmen würde. Ich kenne die Strecke gut und kenne mich in Belo und Ouro Preto und Umgebung sehr gut aus.

Gesagt, getan. Da das Wetter in Paraty leider sehr schlecht war, brachen wir bereits am 10. November (Samstag) Richtung Belo auf. Auf dem Weg liegt die ehemalige Kaiserstadt Petrópolis, die ich ebenfalls schon mehrmals besucht habe und in der wir einen Zwischenstopp mit Übernachtung und Sightseeing einlegen wollten. Der Regen war unser ständiger Begleiter und kurz vor Petrópolis blieben wir auf dem steilen und kurvenreichen Anstieg in einem Stau stecken. Doch schließlich kamen wir an, checkten im traditionsreichen Grande Hotel ein, das hervorragend liegt und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.

Es regnete allerdings erwartungsgemäß so stark in Petrópolis, dass wir am selben Nachmittag und Abend nicht mehr viel tun konnten. Doch Petrópolis hat den Vorteil, dass man viele Orte wetterunabhängig besuchen kann, wie den Palast, in dem der letzte Kaiser Brasiliens Dom Pedro II seine Sommerfrische genoss, wenn Rio de Janeiro zu heiß war.

Glücklicherweise fing der nächste Tag sonnig an und wir konnten fußläufig alles besichtigen. Petrópolis ist eine von deutschen Einwanderern geprägte Großstadt. Hier wurde das erste brasilianische Bier nach Reinheitsgebot gebraut, hier manifestiert sich in vielerlei Hinsicht die Kultur europäischer Einwanderer. Im Palast Rio Negro residierten in Sichtweite praktisch alle brasilianischen Präsidenten des 20. und 21. Jahrhunderts, ebenfalls zur Sommerfrische. Die Stadt ist sehr gepflegt und bietet viele elegante, großbürgerliche Häuser und Villen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Das gesellschaftliche Klima ist sehr viel bürgerlicher und gebildeter als in den meisten anderen Gegenden Brasiliens. Auf jeden Fall immer einen Stopp wert.

Nach dem Auschecken fuhren wir noch zur letzten Heimstatt von Stefan Zweig, dem österreichisch-jüdischen Schriftsteller, der in Brasilien Zuflucht vor den Nazis gefunden hatte. Offensichtlich angesichts der Barbarei jener Zeit zutiefst entmutigt und enttäuscht, nahm er sich in diesem Haus, in dem er zur Miete wohnte, zusammen mit seiner jungen Frau Lotte freiwillig das Leben.

Wir setzten unsere Fahrt Richtung Belo Horizonte fort. Da Ouro Preto auf dem Weg liegt, beschlossen mein Cousin und ich, erst dort hin zu fahren und ein bis zwei Nächte in Ouro Preto zu verbringen und die Nachbarstatt Mariana ebenfalls zu besuchen, wo ich einen bekannten Künstler kenne, der in seinem Atelier  wunderbare Holzarbeiten macht, sowohl sakral im Stil des barocken Wunderknaben  Aleijadinho als auch weltlich.

Doch schon vor der wegen seiner barocken Basilika bekannten Kleinstadt Congonhas fing die Autobremse an, Probleme zu bereiten. Sie wurde hart und ließ sich kaum mehr treten. Ich musste nahezu ausschließlich mit Motorbremse fahren.

Ich hielt bei jeder sich bietenden Gelegenheit, um einen Mechaniker ausfindig zu machen, der mir helfen könnte. Doch sonntags ist das auch im sonst sehr servicebereiten Brasilien schwierig. Immerhin fand ich bald einen, der auf Lastwagen spezialisiert war und mir wenigstens sagen konnte, woher das Problem kam: von einem Zylinder, der für die Brems- und Lenkhydraulik zuständig ist. Der sei offenbar kaputt, konstatierte der Mechaniker.

Ich konnte es nicht fassen! Gerade erst hatte ich 2000 Reais in eine Reparatur gesteckt, und nun das! Immerhin traf den Mechaniker meines Vertrauens keine Schuld. Er kann ja nicht in die Motorteile reinschauen und der Verschleiß lässt jedes Teil eines Tages ausfallen. Mein Auto ist Baujahr 2005. Da kann sowas vorkommen.

Mein Cousin war not amused und wollte an unserem Plan mit Ouro Preto festhalten.

Es fing an zu regnen, und zwar nicht wenig. Ich erklärte meinem Cousin, dass der Weg nach Ouro Preto über eine stark abfallende Serpentinenstraße führt und selbst bei idealen Bedingungen nicht ohne ist. Er sah schließlich ein, dass wir besser auf dem schnellsten Wege nach Belo fahren, wo wir bei Verwandtschaft meiner Ex-Frau unterkommen konnten.

Ich bereitete die Verwandtschaft telefonisch darauf vor, als wir nur noch 50 km entfernt waren. Als wir ankamen, wurden schon die Betten für uns bereitet.

Die Reparatur meines Autos hatte nun für mich absolute Priorität. Daher bestellten wir am nächsten Morgen meinem Cousin über das bei Brasilianern sehr beliebte UBER ein Taxi zum Busbahnhof, wo er auf eigene Faust den Bus nach Ouro Preto nehmen konnte, um die Gegend nun ohne mich zu erkunden. Da er sich gut verständigen kann und schon in Brasilien war und viele Abenteuer erlebt hat, musste ich mir seinetwegen keine weiteren Sorgen machen.

Er kostete die Zeit dort offenbar so lange aus wie möglich und nahm am besagten Tag seinen Flug nach Brasília, ohne dass wir uns nochmal zu Gesicht bekommen hätten.

Die Autoreparatur gestaltete sich schwieriger als erwartet. Den Mechaniker, den ich im Nachbarviertel aussuchte, kannte ich schon und er mich und hat einen guten Ruf. Er hatte aber erhebliche Probleme, in Belo Horizonte ein geeignetes Ersatzteil zu bekommen. Selbst für ein Gebrauchtes waren mindestens 1600 Reais zu entrichten!! Herzlichen Glückwunsch zu dieser Neuigkeit!

Aber was hilft es, über Dinge zu lamentieren, die man eh nicht ändern kann? Watt mutt, datt mutt. Es ist, wie es ist. Schließlich und endlich war das Teil aufgetrieben und am vergangenen Samstag (17.11.) händigte mir der Mechaniker die Autoschlüssel aus und verkündete, nun könne ich unbesorgt die Rückreise nach Paraty antreten.

Wir setzten uns in die benachbarte Eckkneipe und ich gab Bier und Häppchen aus. Es war ein sehr fröhlicher und entspannter und zufriedener Samstagnachmittag, an dessen Ende der Mechaniker seine Werkstatt schloss.

Ich machte mich mit meinem Ex-Schwager und besten Kumpel in BH auf, um mit dem Auto ein paar Runden zu drehen. Dabei merkte ich sofort, dass die Lenkung sehr schwer ging, vor allem in den schärferen Kurven. Ich versuchte den Mechaniker zu erreichen, doch er ging nicht ans Telefon. Auch auf meine WhatsApp-Nachricht reagierte er nicht.

Ich dachte, das mit der Lenkung würde sich geben, je länger ich sie benutzte. Ich dachte, womöglich muss sich nur das Hydrauliköl gut verteilen. Fahren konnte man noch damit.

Auch ohne Antwort des Mechanikers hielt ich deswegen an meinem Plan fest, am Sonntagmorgen die Fahrt nach Paraty anzutreten.

Zunächst ging auch alles gut, doch hinter Juiz de Fora wurde die Lenkung immer steifer, sodass selbst kleine Kurskorrekturen zu einem Kraftakt wurden. Bei der nächstbesten Gelegenheit verließ ich die BR 040 Richtung Rio de Janeiro und hielt am großen Rastplatz Ipirangão in Vila Izabel, kurz vor Três Rios, wo ich unter normalen Umständen auf die BR Richtung Volta Redonda abgezweigt wäre.

Es war offensichtlich, dass ich unter den gegebenen Umständen so nicht nach Paraty kommen würde. Dabei war mein Auto voll mit Zeug, das ich bei dieser Gelegenheit in Belo Horizonte gekauft hatte für mein Haus in Taquari.

Ich rief sofort den Mechaniker in Belo an, der überrascht war wie ich und mich bat, den Ölstand der Hydraulik zu überprüfen. Der Behälter war trocken!

Ich schaffte es, mit Hilfe der Tankwarte einen Mechaniker aufzutreiben, der sich die Sache persönlich anschaute und sich mit meinem Mechaniker über’s Telefon austauschte. Es war nun klar, dass ich meine Fahrt unter diesen Umständen nicht fortsetzen konnte und nach Belo zurück musste, damit mein Mechaniker die Sache in Ordnung bringen konnte. Ich befand mich praktisch in der Mitte meines Weges, in beide Richtungen lag die Entfernung bei rund 300 Kilometern. Mein Mechaniker fragte, ob mein Auto versichert sei, um auf diese Weise einen kostenlosen Abschleppdienst nutzen zu können. Ich musste verneinen. Letzten Monat hatte ich die Zahlung eingestellt, weil ich sie in der Umgebung meiner neuen Heimat für unnötig halte. Weder fürchte ich einen Diebstahl noch fahre ich allzu viel und allzu weit. Meine letzte Versicherung hätte mich ohnehin nicht bis Belo gebracht, weil nur maximal 150 km abgedeckt waren.

Abgesehen davon sah ich einzig und allein den Mechaniker in der Verantwortung. Er hatte mir dieses untaugliche Ersatzteil eingebaut und zu verschulden, dass ich liegengeblieben war, was er auch unumwunden einräumte. Allerdings war er dem Vernehmen nach schon reichlich angeschickert und im Wochenendmodus, was an einem Sonntagnachmittag in Brasilien eine absolute Selbstverständlichkeit ist. Er versprach, die Kosten zu übernehmen und mir einen befreundeten Abschleppdienst aus  Belo zu schicken. Ich solle mir keine Sorgen machen.

Also entspannte ich mich und erkundete den Rastplatz, auf den mich das Schicksal geführt hatte.

Bei allem Unglück war das ein Glücksfall. Der Rastplatz hat den Status eines „Centro de Apoio“ (Hilfe-Zentrale) und ist eine gute Anlaufstelle, um die gängigen Probleme zu lösen und Bedürfnisse zu befriedigen, die auf einer langen Autofahrt auftreten können. Er war sehr belebt, gut gesichert und hatte ein breites Angebot an Annehmlichkeiten, was vor allem die Gastronomie und sanitären Anlagen angeht (die Preise sind allerdings rastplatzentsprechend gesalzen).

Hier fühlte ich mich gut aufgehoben, um mir die Stunden bis zur Ankunft des Abschleppdienstes zu vertreiben.

Der Mechaniker hatte mir eine Telefonnummer vom Abschlepper geschickt, doch aus unerfindlichen Gründen wurde der Anruf zu einem anderen Netzanbieter von meinem Telefonanbieter nicht unterstützt  (was aber eigentlich nicht sein darf). Auch über WhatsApp fand ich ihn nicht. Ich versuchte über meinen Mechaniker zu erfahren, wo sich der Fahrer befand, aber der war verstummt. Reagierte nicht auf Anrufe, nicht auf Mitteilungen. Ich wurde unruhig und fing an, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und mich nach Alternativen umzuschauen.

Wie ich herausfand, hätte es mich 1500 Reais (ca. 350 €) gekostet, selbst einen Abschleppdienst vor Ort zu beauftragen (die ich dann vom Mechaniker hätte eintreiben müssen). Das Risiko wollte ich nicht eingehen und ihn auch nicht brüskieren, für den Fall, dass der andere doch unterwegs war. Auch aus Belo bekam ich über meinen Ex-Schwager Angebote, die sich aber alle auf denselben Preis beliefen.

Zu mir nach Hause würde es auch kaum billiger werden. Ich spielte bereits mit dem Gedanken, lieber einen Abschleppdienst zu mir nach Hause zu bezahlen und zum Mechaniker meines Vertrauens zu gehen. Aber das hätte alles nur komplizierter und noch teurer gemacht. Also wollte ich darauf beharren, dass der Mechaniker in Belo in meiner Schuld steht.

Es wurde dunkel, auf dem Rastplatz hatte ich schon mit vielen Angestellten Bekanntschaft gemacht und fühlte mich schon wie ein Faktotum, ein Gringo, der auf einem brasilianischen Rastplatz gestandet ist und nicht weiß, wie er da wieder wegkommen soll! (Ähnlich wie Tom Hanks als gestrandeter Flugzeugpassagier im Film Terminal.)

Schließlich wurde klar, dass sich kein Abschleppdienst zu mir auf den Weg gemacht hatte und ich ad hoc keine Lösung parat hatte. Ich suchte über Google Maps nach nahegelegenen Übernachtungsmöglichkeiten. Nach diesem Reinfall und von dem feucht-heißen Tag verschwitzt und verdreckt, wollte ich mir wenigstens eine komfortable Übernachtung mit Frühstück gönnen.

Ich wurde fündig und bestellte über das in der Kleinstadt Três Rios gelegene Hotel Ibis Styles ein Taxi, das mich abholen sollte.

Das Hotel ist zentral gelegen und bot mir die Übernachtung zu gut 80 Reais an, also nicht einmal 20 Euro! Das Zimmer war sauber und ordentlich, mit TV und Klimaanlage.

Mit meinem Ex-Schwager aus Belo verabredete ich noch, dass er am nächsten Montagmorgen dem Mechaniker aufs Dach steigen oder an den Hals gehen solle um den Abschleppdienst in Gang zu bringen. Angesichts der Statur meines Ex-Schwagers und seines Durchsetzungsvermögens war ich überzeugt, dass ihm dies auch gelingen würde.

Nach dem Frühstück setzte ich mich also gleich ans Telefon und bekam aus dem Mund des Mechanikers im Beisein meines besten Kumpels die Zusicherung, dass sich der Guinche auf dem Weg zu mir befände.

Der Tag konnte also entspannt beginnen. Ich erkundete das Zentrum von Três Rios, das über keine nennenswerte Sehenswürdigkeit verfügt, aber eine saubere und sichere Wohngegend ist, wie mir Einheimische versicherten.

Als ich in einem Shoppingcenter zu Mittag aß, rief mich mein Ex-Schwager an und sagte, es könne nicht mehr lange dauern, bis der Abschleppdienst eintreffen würde.

Ich nahm am zentralen Platz von Três Rios ein Taxi und fuhr zum sieben Kilometer entfernten Rastplatz. Ursprünglich hatte ich laufen wollen, aber es hatte zu regnen angefangen, Regenjacke und Schirm befanden sich aber in meinem Auto auf dem Rastplatz.

Dort angekommen, begann eine neue Warten-auf-Godot-Phase! Der Abschlepper traf und traf nicht ein, dafür verstärkte sich der Regen immens. Über den Mechaniker und meinen Ex-Schwager erfuhr ich, dass dem Abschlepper ein Reisebus aufgefahren war, was ihn für zwei Stunden aufhielt. Außerdem gab es im weiteren Verlauf der Strecke einen sehr schweren Unfall mit einem umgekippten Lastwagen, weswegen die BR ebenfalls über fast zwei Stunden gesperrt war! Ein Horror.

Ich verkrümelte mich alldieweil in mein Auto, das ich bereits in eine günstige Position manövriert hatte, um problemlos aufgebockt zu werden.

Es wurde Abend und ich hatte mehr und mehr das Gefühl, vergackeiert zu werden, sowohl von meinem Schwager wie meinem Mechaniker. Wenn man genug Phantasie hat, kann man sich ja allerhand Unfug zusammenreimen, um aus einem alltäglichen Vorfall einen Horrortrip zu machen.

Gott sei Dank war ich nie ein Freund von Horrorfilmen und machte gute Miene zum Unabwendbaren. Alles wird gut. Keine Panik.

In der Zwischenzeit machten drei Abschleppdienste aus Belo Horizonte am Rastplatz halt. Dem ersten wäre ich fast freudetrunken um den Hals gefallen, doch er entgegnete nur trocken, nicht meinetwegen hier zu sein, sondern bloß einen Kaffee trinken zu wollen.

Der Zweite erzählte mir von dem grässlichen Regen und Stau und Unfällen  auf der Strecke. Ich bekam Mitleid mit meinem Abschlepper, der eine solche Strapaze erleiden musste, um mich zu holen.

Um 20:20 Uhr schließlich näherte sich ein Abschleppwagen aus Belo und steuerte gleich auf mich zu. Es war mein Fahrer!! Ich kannte in sogar vom Sehen aus der Bar neben der Werkstatt.

Wir begrüßten uns erleichtert und er erzählte mir nochmal die Details dessen, was vorgefallen war. Gleich fing er an, mein Auto aufzubocken. Er machte dann Rast, aß und trank zu Abend und blies sogleich zum Aufbruch.

Es regnete immer noch, aber nicht mehr ganz so stark. Die Straßen waren leer und frei. Wir hatten uns viel zu erzählen, hörten über meine tragbare Musikbox meine Lieblingssongs und hatten eine entspannte und unterhaltsame Fahrt. Um 2:30 Uhr kamen wir an der Werkstatt in Belo an und machten es uns in unseren jeweiligen Gefährten gemütlich, um bis zum Morgen, wenn die Werkstatt aufmacht, zu schlafen.

Der Mechaniker machte sich dann auch gleich daran, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Heute noch soll das Auto fahrbereit sein. Morgen werde ich also – so Gott will – erneut nach Paraty aufbrechen…

Nachtrag 23.11.2018: Es gab erneut ein Problem mit dem Ersatzteil und meine Abreise verzögerte sich daher um einen weiteren Tag. Gestern Abend bin ich pünktlich zum Jahrestag meines Eintreffens in Brasilien in meinem neuen Heimatort Taquari bei Paraty eingetroffen – bei Vollmond und bestem Reisewetter! Alles wird gut.

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