Eine etwas andere Reise zur Fussball-WM in Brasilien

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Die Fussball-WM 2014 in Brasilien rückt unaufhaltsam näher und zahlreiche Reiseveranstalter stehen in den Startlöchern, um Fussball-Fans aus aller Welt für ihre Reiseangebote zu gewinnen. Ich möchte hier eines herausgreifen, weil es aus meiner Sicht ein besonders interessantes Konzept ist und einen stimmigen Gesamteindruck macht.

Wie sollte ein optimales Reisekonzept für die WM in Brasilien aussehen? Es sollte einen authentischen Eindruck des Landes vermitteln, an interessante Orte führen, den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung herstellen und bestenfalls auch noch soziale Projekte unterstützen.

All dies vereint die 15-tägige Reise, die vom Hamburger Reiseveranstalter TRAVEL BEYOND in Kooperation mit der Consulting-Firma Vovendis angeboten wird.

Sie beginnt am 21. Juni 2013 im WM-Austragungsort Natal im Nordosten des Landes, von wo aus es zu den berühmten Stränden von Praia da Pipa geht. Weiter geht es per Bus zum Weltkulturerbe Olinda und den WM-Austragungsorten Recife, Salvador und schließlich per Flugzeug nach Rio de Janeiro. In der Nähe von Salvador wird noch ein alternatives Tourismusprojekt im kleinen Fischerort Diogo besucht.

In Recife und Salvador finden während der Zeit des Aufenthaltes WM-Gruppen- bzw. Achtelfinalspiele statt. Ob die Reiseteilnehmer im Stadion dabei sein werden, hängt laut Veranstalter von den Modalitäten der Ticketvergabe ab. Im Reisepreis inbegriffen sind die Tickets nicht. Alternativ steht Public Viewing auf dem Programm, was ohnehin das spannendere Erlebnis sein dürfte.

Darüber hinaus wird aus den Reiseteilnehmern eine Fussballauswahl zusammengestellt, die im Verlauf der Reise drei Freundschaftsspiele gegen brasilianische Mannschaften aus Capoeira-, Trommel- und sozialen Fussballprojekten bestreiten werden. Das erste Spiel findet am 23. Juni in Praia da Pipa statt, das zweite am 28. Juni in Diogo (Bahia) und das letzte am 3. Juli in Rio de Janeiro.

Das Motto: Aktiv in die brasilianische Fussballkultur eintauchen statt nur zuzusehen!

Schirmherren der WM-Reise sind die beiden ehemaligen St.Pauli-Profispieler Benny Adrion und Marcel Eger. Sie sollen die Auswahl der Reiseteilnehmer vor und während der Reise betreuen, trainieren und verstärken.

Mit der Spende von € 200,00 je Teilnehmer wird nach Angaben des Veranstalters zur einen Hälfte das Hamburger Projekt KiezKick unterstützt, das Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil St. Pauli ein offenes und kostenloses Fussballtraining ermöglicht. Die andere Hälfte fließt in vier brasilianische Projekte:

  • Escola de Capoeira São Salomão in Recife, welche Kinder und Jugendliche aus prekären Verhältnissen mittels traditionellem Capoeira-Kampftanz fördert und fordert;
  • Global Garbage in Diogo, ein Umweltprojekt, das sich mit dem Thema Meeresverschmutzung beschäftigt;
  • Projeto Quabales in Salvador da Bahia, ein sozio-edukatives Trommelprojekt in Kooperation mit der international bekannten Gruppe STOMP;
  • Ação Social in Rio de Janeiro, ein Straßenfußball- und Musikprojekt für Kinder und Jugendliche in der Favela Santa Marta.

Dass die Spenden korrekt und ohne Abzug von Verwaltungskosten den geförderten Projekten zugutekommen, dafür steht das Kinderhilfswerk Dritte Welt e.V. gerade. Einen Überblick über die geförderten Projekte bietet die Facebook-Seite von Travel Beyond.

Übernachtet wird in kleinen, privat geführten Gästehäusern, um die lokale Wirtschaft zu fördern und in familiärer Atmosphäre die Gastfreundschaft der Brasilianer zu erleben.

Für die Trikots und Banner werden noch Sponsoren gesucht, für die mediale Begleitung außerdem Medienpartner.

Wer Interesse daran hat, kann sich an Projektmanager David Fischer von Vovendis wenden.

Weitere Informationen zur Reise gibt es auf der Seite des Reiseveranstalters Travel Beyond.

Disclaimer: Für die Richtigkeit und Gültigkeit der Angaben übernehme ich keine Gewähr. Sie beruhen auf Informationen, die der Veranstalter mir zur Verfügung gestellt hat. Die Veröffentlichung des Beitrages ist mit keinen geschäftlichen Interessen des Autors verbunden, sie beruht allein auf der persönlichen Einschätzung, dass es sich um ein bemerkenswertes Reisekonzept handelt.

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2 Gedanken zu „Eine etwas andere Reise zur Fussball-WM in Brasilien“

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