Der Sinn des Lebens – Danksagung – Die Zukunft der Medien

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Ich bin ungeheuer dankbar dafür, dass ich in meinem Leben bisher so gesegnet worden bin. Ich durfte immer meinen Weg gehen. Und wenn es mal schwierig wurde, konnte ich mich immer darauf verlassen, dass alles ein gutes Ende nehmen würde – solange ich mir selbst treu bleiben würde. Das verleiht Kraft und Selbstvertrauen für die Zukunft, die immer und für jeden ungewiss ist.

Der Erfolg kommt allerdings nicht von ganz allein: Ich habe meine Dinge und Angelegenheiten, Aufgaben, Tätigkeiten und Herausforderungen immer mit großer Ernsthaftigkeit und Leidenschaft erledigt, Scheitern nicht ausgeschlossen.

Nicht alles gelingt im Leben, schließlich hat man ja auch nicht Talent für alles. Aber wenn Dinge scheitern, dann sollte man sich immer die Ursachen dafür so weit wie möglich klar machen. Bleiben Türen auch nach mehrmaligem Anklopfen verschlossen, dann ist das ein starker Hinweis darauf, dass es die falschen sind.

Viele Dinge sind mir dagegen geglückt. Im Alter von neun Jahren habe ich angefangen, Cello zu spielen und hatte zehn Jahre lang durchgehend Unterricht, die letzten Jahre bei einem ausgezeichneten Cellisten, der an der Rheinischen Musikschule in Köln unterrichtete. Ich brachte es im Laufe der Jahre zu einiger Meisterschaft, spielte in Orchestern oder hatte Solo- und Kammermusikauftritte. Ich wurde oft gebucht, um bei Kirchenkonzerten in und um meine Heimatstadt Bergisch Gladbach im Orchester mitzuspielen und verdiente so mein erstes Geld mit Musik.

Ich zog ernsthaft in Erwägung, nach der Schule an die Musikhochschule zu gehen und Cello zu studieren. Bei aller Begabung und aller Freude an dem Instrument musste ich aber auch anerkennen, dass es Menschen in meinem Alter gab, die noch talentierter waren und noch besser gefördert wurden. Realistisch betrachtet, hätte ich später kaum eine Stelle in einem erstklassigen Orchester bekommen, sondern hätte eher ein Dasein als Cellolehrer an einer normalen Musikschule gefristet. Waren die Leidenschaft und das Talent für das Instrument groß genug, um meinen Lebensunterhalt damit verdienen zu können und zu wollen? Die ehrliche Antwort: Nein. Ich wollte mir auch kein Leben vorstellen, in dem ich tagein tagaus das Cello zum Begleiter hätte.

Als die Frage der Berufswahl immer drängender wurde, hatte meine Stiefmutter die einleuchtende Idee, doch Journalist zu werden. Sie wusste, dass ich von Kindheitstagen an gerne schrieb. Ich zeichnete für unsere Schülerzeitung verantwortlich (V.i.S.d.P.), hatte schon bei der Lokalzeitung erfolgreich praktiziert und veröffentlichte im Anschluss gelegentlich als freier Autor Rezensionen.

Nach der Schule kam erst der Zivildienst, damals noch 20 Monate, den ich bei einem Mobilen Sozialen Hilfsdienst in Bonn-Bad Godesberg absolvierte. Es war eine großartige, wichtige Erfahrung in meinem Leben. Ich lernte viele neue, völlig andere Menschen und Lebensverhältnisse kennen, erfuhr viel über den Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen und über ihr Leben.

Es bestätigte sich, dass eine Laufbahn als Cellist nicht das Richtige sein würde, denn das Cello verlor in dieser Zeit enorm an Bedeutung. Erstens war es sowieso schwer, in der mit mehreren Bewohnern belegten Ziviwohnung und angesichts eines vollen Arbeitstages regelmäßig zu üben. Andererseits verlor das Cello als Zeitvertreib und Ausdrucksmittel meiner Emotionen und Seelenlage an Wert. Ich brauchte es nicht mehr.

Statt dessen öffnete sich unerwartet zunächst ein anderer Weg. Ich hatte für meine Abi-Feier an der Schule mit vier Schulfreunden ein a capella-Quintett gegründet, um bei diesem Event zwei, drei Lieder im Stile der Comedian Harmonists aufzuführen.

Wir hatten auf Anhieb soviel Erfolg damit, dass wir ständig Anfragen bekamen, doch bei diesem oder jenem Anlaß privat oder öffentlich aufzutreten.

Weil die Anfragen immer zahlreicher wurden, wir aber nicht immer die gleichen drei Lieder singen wollten, fingen wir an, unser Repertoire zu erweitern und professionellen Gesangsunterricht zu nehmen.

Schließich waren wir in Bergisch Gladbach und Umgebung so bekannt, dass wir zum größten Kulturevent im Bergischen Löwen eingeladen wurden. Wir freundeten uns mit dem damals sehr bekannten Kaberett-Duo Kleine & Linzenich an, die uns ein bisschen unter ihre Fittiche nahmen und wertvolle Tipps gaben, wie wir erfolgreicher werden und mehr Geld verdienen könnten.

Das Ganze entwickelte sich zu einem totalen Selbstläufer. Während wir schon alle an der Uni waren, um unsere jeweiligen Studiengänge zu verfolgen, waren wir praktisch jedes Wochenende unterwegs, um unsere zahlreichen Kurzauftritte zu absolvieren. Meistens machten wir nämlich nur Programm für etwa zehn Minuten. Die Titel passten wir dem entsprechenden Anlass an. Ein paar Evergreens wie Der kleine grüne Kaktus gehörten natürlich immer dazu.

Es war eine großartige Zeit! Gibt es etwas Besseres, als das zu tun, was einem Spaß macht, und damit auch noch gutes Geld zu verdienen? Nein.

Doch meine journalistischen Ambitionen gewannen Überhand, zumal uns allen klar war, dass diese Gruppe eines Tages auseinandergehen würde, weil dafür die jeweiligen Lebensentwürfe zu unterschiedlich waren.

Nach fünf Jahren in der Barbershop Group erklärte ich meinen Austritt, weil ich beschlossen hatte – trotz fester Beziehung in Köln – mein Studium in Berlin fortzusetzen und abzuschließen, weil ich hoffte, dort als freier Mitarbeiter bei einer der vielen Tageszeitung unterzukommen.

Kurz nach der Wendezeit hatte ich ein mehrwöchiges Praktikum bei zwei Ost-Berliner Zeitungen gemacht und die ganzen Turbulenzen und Widrigkeiten der Nachwendezeit hautnah erlebt und sehr viele Artikel darüber veröffentlicht.

Ich war sicher, mit dieser Grundlage einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Es kam dann anders. Ich wohnte in einer extrem billigen Wohnung in Friedrichshain, die sich ein Kölner Bekannter nach der Wende gesichert hatte, ohne Bad, ohne Telefon, mit Kachelofen.

Kaum hatte ich mich in Berlin niedergelassen, bekam ich ein Telegramm von meinem Vater, dass sich der WDR bei uns zu Hause gemeldet habe und ich mich so schnell wie möglich dort melden solle.

Ich hatte nämlich noch in Köln eine Bewerbung für eine offizielle Programm-Hospitanz an den WDR verschickt, ihr aber nicht allzu große Chancen eingeräumt, weil die Plätze sehr begehrt und begrenzt waren. Unterfüttert hatte ich die Bewerbung mit einigen Artikeln, die ich bei den Ost-Berliner Zeitungen veröffentlicht hatte.

Die Personalabteilung des WDR zeigte sich von diesen Arbeiten sehr beeindruckt und wollte mir auf jeden Fall eine dieser wenigen, gut bezahlten Hospitanzen anbieten. Allerdings hatte ich als Wunsch eine Hörfunkredaktion genannt. Denn ich wollte jetzt auch mal Erfahrungen im Radio sammeln. Weil die Plätze aber alphabetisch verteilt wurden und ich erst weiter hinten auftauchte, waren beim Hörfunk bereits alle Plätze vergeben.

Der zuständige Aus- und Fortbildungsreferent fragte mich, ob ich mir denn auch Fernsehen vorstellen könne. Ich sagte gleich zu, auch wenn Fernsehen zu dem Zeitpunkt nicht mein präferiertes Medium war. Aber Hauptsache, ich bekam einen Fuß in die Tür und konnte professionelle Medienerfahrungen sammeln.

Der Referent bot mir die gerade erst aus der Taufe gehobene „Mitmachsendung“ Parlazzo an, eine „Medienshow“, die sich zweimal im Monat mit Themen rund um die aufstrebende Medienbranche beschäftigte, mit Live-Publikum vor Ort. Anfangs von Carmen Thomas verantwortet und moderiert, wurde sie bald von Bettina Böttinger ersetzt. Verantwortliche Redakteurin war Annette Dittert, heute ARD-Korrespondentin in London.

Das war der Grundstein meiner weiteren TV-Laufbahn. Ich konnte mich in der quirligen, kreativen und ambitionierten Redaktion nützlich machen und bekam im Anschluss das Angebot, als freier Mitarbeiter im Team zu bleiben.

Ich zog also wieder nach Köln zurück, mit meiner Freundin zusammen, und arbeitete für gutes Honorar zunächst als Rechercheur der Sendung. Meine Recherchen dienten der Chefautorin als Grundlage, um das Briefing für die Moderatorin zu schreiben. Als diese mal ausfiel, wurde ich aufgefordert, doch das Briefing zu übernehmen. Es kam so gut an, dass ich nach Abschluss meines Studiums sofort zum Autor der Sendung aufstieg. Diese Tätigkeit übte ich aus, bis im Jahr 1998 die Sendung eingestellt wurde. In der Zwischenzeit hatten auch zweimal die Moderatorinnen gewechselt: Sabine Brandi ersetzte Bettina Böttinger, Anne Will ersetzte Sabine Brandi.

Diese Redaktion, sagte ich einmal einem neuen freien Kollegen in der Mensa der Kölner Uni, wo auch er parallel studierte, sei ein Durchlauferhitzer. Und in der Tat haben sich viele meiner damaligen Kollegen einen Namen gemacht. Der, dem ich das sagte, war Andreas Wiemers. Andere Kollegen waren Dirk Steffens, Lothar Schröder oder Matthias Kremin.

Es hat unglaublich Spaß gemacht, mit diesen Leuten zusammen zu arbeiten. Schade, dass es so zu Ende ging.

Obwohl ich einige Nachfolgeaufträge hatte, fiel ich kurzzeitig in ein tiefes Loch. Als freiberuflicher Journalist hatte ich keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Außerdem wurden Freie wie ich damals mit dem neuen Gesetz zur Scheinselbständigkeit verschreckt. Wer vor allem für einen Auftraggeber arbeitete, konnte erheblichen Ärger mit dem Finanzamt bekommen.

Wo sollte die Reise also jetzt hingehen?

Ich liebäugelte mit dem Beruf des Drehbuchautors, nahm mit großem Erfolg an einem Wochenendseminar für Storyliner von Daily Soaps teil, besuchte ein Drehbuchseminar auf Malta. Eine Bewerbung als Storyliner für eine neue Daily, die auf Mallorca gedreht werden sollte, führte fast zum Erfolg. Doch schon beim Eintritt zum Vorstellungsgespräch mit der Produzentin war mir auf Anhieb klar, dass wir keine Freunde werden würden.

Sollte ich den journalistischen Weg weiterbeschreiten, wollte ich auf keinen Fall mehr als Freier arbeiten. Die Erfahrung mit dem Ende von Parlazzo hatte mich gelehrt, lieber eine feste Anstellung anzustreben.

Dazu brauchte man inzwischen möglichst ein Volontariat. Bei den Öffentlich-Rechtlichen war in dieser Hinsicht – ob Volontariat oder Festanstellung – praktisch nichts zu machen. Selbst die eigenen Volontäre wurden beim WDR fast nicht mehr übernommen und bestenfalls als Freie weiterbeschäftigt, weil der Sender an einem hohen Personalüberhang litt, den er nur sehr langsam abbauen konnte.

Aber es gab ja noch die privaten TV-Sender. Die waren inzwischen aus ihren Kinderschuhen herausgewachsen und hatten auch ihre Pubertätsphasen mit Tutti Frutti und dergleichen hinter sich gelassen.

Der neue, leuchtende Stern am Fernsehhimmel war ProSieben. Der Konzern hatte sich unter der Führung von Georg Kofler zu einer wahren Cashcow der Kirch-Gruppe gemausert und sich Anerkennung in der Fernsehbranche verschafft, vor allem durch seine hochwertigen Spielfilme und das moderne, edle On Air-Design. Kofler plante einen neuen Coup und brachte auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase einen neuen Nachrichtensender an den Start: N24.

Die Branche schüttelte den Kopf. N-tv hatte ja schon Schwierigkeiten, in dieser Sparte Gewinne zu schreiben. Wie sollte ein neuer Konkurrent von dem kleinen Kuchen auch noch etwas abkriegen?

Ich erfuhr sehr früh von diesen Plänen der ProSieben Media AG, rief spontan bei der Personalabteilung an, um mich aber eigentlich nach einem Volontariat im Fiction-Bereich zu erkundigen. Die zuständige Personalreferentin erkundigte sich nach meinem Werdegang und sagte dann, im Fictionbereich habe sie im Moment zwar nichts anzubieten. Aber wie wäre es denn mit Nachrichten? Ob ich mir das nicht auch vorstellen könne? Denn die Nachrichtenredaktion von ProSieben suche im Zuge der Gründung von N24 aktuell mehrere Volontäre und Redakteure. Ich sagte ja.

Wenige Tage später saß ich im Flieger nach München zum Vorstellungsgespräch (auf Senderkosten). Ich überzeugte und konnte zwei Wochen später anfangen.

Es konnte keine bessere Schule geben! Wer hat schon das Glück, bei der Gründung eines neuen Senders mit dabei zu sein und das Programm mitgestalten und -entwickeln zu können? Das Team war jung, ehrgeizig, mit Leidenschaft bei der Sache. Wir Volontäre wurden so sehr gebraucht, dass wir praktisch völlig freie Hand hatten und Beiträge und Interviews wie am Fließband produzierten. Soviel praktische Erfahrung war unbezahlbar!

Nach dem Volontariat wurde ich fest und unbefristet eingestellt und erlebte, wie N24 sich große Anerkennung in- und außerhalb der Branche verschaffte, allen Unkenrufen zum Trotz an n-tv vorbeizog und schneller profitabel wurde als geplant.

Es war eine großartige, sehr lehrreiche und ereignisreiche Zeit. Die Dotcom-Blase platzte, der Kirch-Konzern kollabierte. Unternehmensberater gingen ein und aus, die Eigentümer wechselten, der Leistungs- und Ergebnisdruck stieg.

Schließlich kamen die Finanzinvestoren alias Heuschrecken KKR und Permira zum Zuge. Wieder wurde alles und jeder unter die Lupe genommen, gespart, verdichtet, ausgegliedert. Was Eigentümer eben so machen, wenn es ihnen nur um den Profit geht und nicht das Produkt.

N24, inzwischen längst von Unterföhring nach Berlin umgezogen und vom Hausvogteiplatz an den Potzdamer Platz, war ein auf extreme Effizienz getrimmter Nachrichten- und Dokumentationskanal. Dank des Ideenreichtums und Ehrgeizes seiner Macher war er dennoch erfolgreich.

Doch die Finanzinvestoren und ihr verlängerter Arm Thomas Ebeling wussten diese enorme Leistung der Mannschaft nicht zu schätzen, ebensowenig den positiven Imagetransfer, den N24 für die Gruppe leistete.

Und so wurde beschlossen, N24 zu „verkaufen“ und für die Nachrichtendienstleistung an die Sendergruppe nur noch die Hälfte des vorigen Etats zu überweisen.

Den neuen N24-Eigentümern Torsten Rossmann und Stefan Aust blieb nichts anderes übrig, als massiv Personal zu entlassen.

Die Wirtschafts- und Börsenredaktion, in der ich die letzten Jahre erfolgreich gearbeitet hatte, wurde praktisch aufgelöst. Vielleicht hätte ich beim Sender bleiben können, wenn ich es gewollt hätte. Aber ich wollte nicht mehr. Ich hatte den Spaß an dieser Arbeit verloren. Die erkämpften Abfindungen für mögliche Ausscheider waren großzügig und reichten für langjährige Mitarbeiter wie mich, einige Zeit über die Runden zu kommen und sich neu zu orientieren.

Ich nahm also widerspruchslos das Abfindungsangebot an und schied Ende 2010 aus dem Unternehmen aus.

Ich empfand es als Befreiung, wenngleich ich nicht wusste, wohin nun die Reise gehen würde. Da ich in der Zwischenzeit Brasilien kennengelernt hatte und mit einer Brasilianerin verheiratet war, konnte ich mir vorstellen, meine Zukunft in Brasilien zu suchen, ohne konkret zu wissen, womit und wie.

Meine Frau war dafür aber zum Verrecken nicht zu gewinnen, wofür sie durchaus auch gute und nachvollziehbare Gründe hat.

Ich musste mir also in Deutschland etwas suchen und möglichst weiterhin „irgendwas mit Medien“ machen.

Die Medienbranche hat sich in der Zwischenzeit aber rasant verändert. Rückblickend habe ich sehr viel Glück gehabt, ein Alter zu haben, in dem ich die Goldenen Zeiten in den Medien noch erleben konnte.

Heute ist die Lage erheblich schwieriger geworden, insbesondere für Freie, aber auch für Feste.

Man darf heute mit Fug und Recht fragen, ob der Beruf des Journalisten überhaupt noch eine Perspektive hat. Und für wen genau?

Eines ist für mich definitiv klar: Die Zukunft liegt im Internet! Es müssen nur Erlösquellen gefunden werden, welche den geleisteten Aufwand honorieren. Und in diesem Bereich wird ja längst eifrig herumprobiert.

Ich bin zuversichtlich, dass sich Wege eröffnen werden, auch wenn man manche Durststrecke erleiden und ausgetretene Wege verlassen muss.

Menschen brauchen Informationen, wollen Informationen. Und sie wollen glaubwürdig, fachkundig und unabhängig informiert werden.

Doch Qualität hat ihren Preis. Wer Qualität will, der wird dafür bezahlen müssen, ob er will oder nicht. Punkt.

Mein Jakobsweg

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