Brief aus Brasilien (7)

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Fliege heute Abend nach Deutschland zurück – nach 19 statt der geplanten zehn Tage in Brasilien.

Ich werde dieses Land und seine Leute wieder vermissen:

Die gutmütige Oma;

die hilfsbereiten Freunde und Verwandten;

die am Down-Syndrom leidende „Muda“, die in Wahrheit gar nicht stumm sondern taub ist, die der Oma eine unersetzliche Hilfe im Haushalt ist und tagelang weint, wenn der Besuch aus dem fernen Europa abreist;

die niedliche Yorkshire-Terrierin Lilly, die ihr Geschäft immer auf der Veranda erledigte, bis ich diese zu meinem Arbeitszimmer erklärte;

der junge Labrador-Wachhund Campião, der mich nach einem Tag als Freund und Familienmitglied anerkannte;

der Papagei Loira, der sich am Nacken kraulen lässt und gelegentlich die brasilianische Nationalhymne pfeift;

das wechselhafte warme Wetter;

die Lebenslust und Liebe, die man erfährt.

Brasilien ist im wahrsten Sinne des Wortes ein wunder-volles Land.

Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, wiederzukommen.

Für länger. Für immer?

Brasilien – Land der Zukunft?

3 Gedanken zu „Brief aus Brasilien (7)“

    1. Ja. Weil meine brasilianische Frau inzwischen lieber hier lebt. Sie kennt die Probleme, die man in Brasilien haben kann, besser als ich. Und es spricht nach wie vor vieles für Deutschland, erst recht, wenn man Kinder hat, was z.B. Schulbildung und Sicherheit angeht.

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