Brasiliens Banken schwimmen im Geld

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Brasiliens Banken sind die profitabelste Branche des Landes. Sie haben ihre Gewinne im ersten Halbjahr 2011 kräftig gesteigert.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Profite um 19 Prozent auf knapp 25 Milliarden Reais (€ 10,75 Mrd.). Das berichtet O Globo unter Berufung auf eine Erhebung der Beraterfirma Economática. Der Bankensektor mit insgesamt 24 Instituten sei damit die lukrativste Branche von allen gewesen.

Insgesamt wurden 335 brasilianische Aktiengesellschaften von Economática analysiert.

Sie erwirtschafteten zusammen einen Gewinn von R$ 108,9 Milliarden (€ 46,7 Mrd.), fast 30 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2010.

Die zweitprofitabelste Branche nach den Banken war demnach der Öl- und Gassektor. Die fünf zu diesem Sektor zählenden Konzerne machten einen Gewinn von R$ 21,9 Milliarden (€ 9,4 Mrd.), ein Plus von fast 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Noch kräftiger legten die Gewinne der Bergbaukonzerne zu, nämlich um über 131 Prozent auf ebenfalls rund 22 Milliarden Reais. Diesen Branchengewinn hat Vale do Rio Doce mit R$ 21,5 Milliarden praktisch im Alleingang erwirtschaftet.

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