Brasilianische Frauen sind…

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…schön, sexy, rassig, freizügig, temperamentvoll, voller Leidenschaft und tanzen am liebsten von morgens bis abends im String-Tanga Samba. Soweit das Klischee, das nicht nur Männer von brasilianischen Frauen haben. Und wie das mit Klischees eben so ist, steckt zwar immer ein Fünkchen Wahrheit darin. Aber die Realität ist doch weit vielschichtiger und differenzierter. Da ich seit vielen Jahren nach Brasilien reise, mit einer Brasilianerin verheiratet bin und tiefen Einblick in die Beziehungen von zahlreichen Brasilianerinnen habe, kann ich einiges zu diesem Thema erzählen und den einen oder anderen Rat geben.

Als ich im Frühjahr 2002 zum ersten Mal nach Brasilien reiste – und zwar zur Karnevalszeit nach Bahia in die Hauptstadt Salvador und deren Umgebung – hatte ich auch dieses Klischee im Kopf. Nach etlichen, meist frustrierenden Erfahrungen mit deutschen Frauen verband ich mit der Reise als 35-jähriger Single durchaus die Hoffnung, dort eine Frau zu finden, mit der ich glücklich werden könnte.

Zu meiner Überraschung erwiesen sich die brasilianischen Frauen bei aller nach außen zur Schau getragenen Freizügigkeit als nicht so leicht zu haben. Ich lernte schnell zu differenzieren: Diejenigen, die leicht zu haben waren, verdienten entweder ihr Geld damit, waren also gewissermaßen Prostituierte (wenngleich dies nicht ihr Hauptberuf sein musste geschweige denn als „Beruf“ angegeben wurde), oder befanden sich in persönlichen Lebensverhältnissen, welche die betreffenden Frauen durch Beziehungen zu vermeintlich oder tatsächlich vermögenderen Männern zu verbessern trachteten. Mit einem Wort: Die Frauen, die leicht(er) zu haben waren, verfolgten in erster Linie materielle Interessen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Schließlich muss jeder gucken, wo er bleibt, zumal es in Brasilien kein vergleichbares soziales Netz gibt, das vor Existenzängsten schützt. Außerdem kann sich aus einer Bekanntschaft mit einer Prostituierten ja durchaus auch etwas Ernsthaftes entwickeln.

Die überwiegende Mehrheit der Frauen erlebte ich als stolz und selbstbewusst. Eine Beziehung zu einem „Gringo“ war für sie eher verpönt, weil die Frauen damit Gefahr liefen, in ihrem sozialen Umfeld den Stempel eines Flittchens, einer Prostituierten angeheftet zu bekommen. Außerdem darf man bei aller zur Schau gestellten Freizügigkeit nicht vergessen, dass Brasilien ein katholisch geprägtes Land ist und „gut erzogene“ Mädchen nicht von One-Night-Stands mit möglichst vielen Männern träumen, sondern von einem romantisch veranlagten Traummann, dem sie bis ans Ende ihrer Tage treu bleiben und mit dem sie eine Familie gründen wollen, so wie es tagtäglich in den populären Telenovelas vorgespielt wird.

Da auch ich nicht auf unverbindliche erotische Abenteuer aus war, war meine erste Reise nach Brasilien in dieser Hinsicht ein Reinfall. Ich kam nicht „zum Stich“, obwohl sich hier und da Gelegenheiten ergeben hatten.

Ich war vermutlich auch zu beschäftigt damit, das Land als solches erst einmal kennenzulernen.

Und ich war auf Anhieb begeistert: Von der Lebensart, der Natur, der Sprache, der Kultur, der Musik, der allgegenwärtigen Schönheit.

Brasilien hat eine junge Bevölkerung und damit eine völlig andere Altersstruktur als Deutschland. Wenn man auf die Straße geht, sieht man wenig alte, aber viele junge Menschen. Dementsprechend sieht man auch viele junge Frauen. Da es in Brasilien tropisch heiss ist, haben diese in ihrer Blüte stehenden Frauen/Mädchen nicht mehr Kleidung an als nötig. Schon junge Mädchen ziehen sich gerne sexy an, wissen sich zu bewegen und lernen schon im Kindesalter, mit hohen Absätzen zu laufen. Daraus gewinnt ein aus unserer Kultur kommender Tourist schnell einen falschen Eindruck und glaubt, die Frauen hätten nichts anderes im Sinn, als schnellstmöglichst von irgend einem dahergelaufenen Kerl flachgelegt zu werden.

Mehr noch als die äußere Schönheit vieler Mädchen/Frauen (by the way: in Brasilien gibt es auch viele unattraktive Frauen) berührte mich aber etwas anderes: Die innere Schönheit, die nach außen strahlte, die Freundlichkeit, Herzlichkeit, die Neugier, Emotionalität, Leidenschaft und Weiblichkeit.

Brasilianische Frauen sind im Grundsatz dem männlichen Geschlecht gegenüber aufgeschlossen. Sie sehen Männer nicht als Konkurrenten, nicht als triebgesteuerte Monster und Machos. Nein, sie sehen Männer als Objekt der Liebe, Leidenschaft, Lust und Romantik.

Auch wenn ich beim ersten Mal nicht „zum Stich“ gekommen war: Ich spürte tief in meinem Innern, dass ich hier in diesem Land eines Tages die Frau meines Lebens finden würde.

Zweieinhalb Jahre später, bei meiner vierten Brasilien-Reise, war es dann soweit. Ich hatte in der Zwischenzeit neben Bahia auch Rio de Janeiro kennengelernt, konnte mich relativ fließend auf Portugiesisch unterhalten und hatte mich mit vielen Männern darüber unterhalten, wo man denn die besten brasilianischen Frauen finden würde. Jeder hatte da so seine Präferenzen. Da Brasilien groß ist und sich in diversen Regionen aufgrund der Kolonialgeschichte verschiedene Völker miteinander vermischt haben, ist das Angebot groß und für jeden Geschmack etwas dabei: Ob schwarz, weiß, Mulattin, europäischen, afrikanischen, asiatischen oder indianischen Ursprungs.

Brasilianische Männer bevorzugen den europäischen, weißhäutigen Typ, den man eher im Süden Brasiliens antrifft. In Bahia findet man aufgrund der Sklavengeschichte überwiegend dunkelhäutige Menschen, in Rio den hellhäutigen, städtischen, westlich geprägten Typ, der mit ausländischen Touristen vertraut ist.

Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Stadt und Land. Auf dem Land trifft man überwiegend Frauen, die selten oder nie in Kontakt mit Touristen kommen, daher gleichermaßen scheu wie neugierig sind.

Frauen, die in den großen Städten wie Rio, São Paulo oder Salvador leben, ähneln dagegen schon sehr den Frauen in der westlichen Welt, sind emanzipierter, karriereorientierter, materialistischer.

Mir war klar, dass ich meine Frau abseits der üblichen Touristenpfade suchen musste.

Ein Brasilianer hatte mir den Bundesstaat Minas Gerais ans Herz gelegt. Hier würde ich die Seele Brasiliens kennenlernen mit den wahren, authentischen, außergewöhnlichen brasilianischen Frauen.

Für diese vierte Reise hatte ich mir daher fest vorgenommen, diesen rohstoffreichen, geschichtsträchtigen und großen Bundesstaat Brasiliens zu bereisen, der sich landeinwärts an den Bundesstaat Rio de Janeiro anschließt. Ich reiste mit einem Mietwagen, den ich für vier Wochen in Rio angemietet hatte.

Eher per Zufall landete ich in dem ehemaligen Goldgräberstädtchen Ouro Preto und verliebte mich auf Anhieb dermaßen in dieses Weltkulturerbe, dass ich meinen auf wenige Tage geplanten Aufenthalt immer weiter verlängerte, zumal ich schnell viele Freunde fand und es in Ouro Preto selbst sowie im Umland viel zu entdecken gab.

Panorama der Goldgräberstadt Ouro Preto in Brasilien

Ouro Preto gehört sicher zu den Highlights einer Brasilienreise, wenn man ein kulturelles und geschichtliches Interesse mitbringt. Mich faszinierte die komplett erhaltene koloniale Architektur der Stadt, die wie ein Freilichtmuseum aussieht, aber trotzdem nicht museal wirkt, weil sie voller Alltagsleben steckt.

Zur Lebendigkeit der Stadt tragen nicht zuletzt die vielen Studenten aus allen Landesteilen bei, denn in Ouro Preto gibt es eine namhafte staatliche Universität, zu deren Schwerpunkten Bergbau-Studiengänge gehören.

Auch Künstler und Kunsthandwerker fühlen sich von dieser Stadt mit ihren zahlreichen barocken Kirchen angezogen. Es gibt viele Läden, in denen man Schmuck und andere kunsthandwerkliche Erzeugnisse kaufen kann. Am auffälligsten und typischsten sind bemalte Frauenbüsten aus Holz, Stein oder Gips, die auf Fenstersimsen stehen und den Eindruck erwecken, als würden sie sehnsuchtsvoll den vorbei flanierenden Menschen, resp. Männern hinterherschauen.

Das entspricht dem traditionellen Bild der jungen, noch ans Elternhaus gebundenen Frau. Es gehört(e) sich für eine junge, unverheiratete Frau nicht, auf die Straße oder in Bars zu gehen, um dort Männer kennenzulernen. Sie muss(te) im Haus, am Fenster warten, bis eines Tages vielleicht der Richtige vorbeikommen würde.

Und fast genau so lernte ich dann auch meine spätere Frau kennen.

Ich wohnte anfangs in einer Pousada (bead & breakfast-Unterkunft). Da ich meinen Aufenthalt, wie schon erwähnt, permanent verlängerte, wuchs auch meine Schmutzwäsche an. In Brasilien ist es üblich, dass man seine Wäsche von den Zimmermädchen waschen lassen kann, die pro Wäschestück einen bestimmten Betrag berechnen. Angesichts der vielen Wäschestücke, die zu waschen waren, wurde mir diese Methode etwas zu kostspielig.

Ein französischer Tourist, der in derselben Pousada wohnte, führte mich zu einer privat betriebenen Wäscherei im Stadtteil Barra, in der Nähe der historischen Eisenbahnstation.

Die Wäscherei wurde von einer brasilianischen Frau in ihrem Privathaus betrieben. Sie hatte viel Kundschaft, Einheimische wie Fremde, arbeitete schnell und zuverlässig und machte einen guten Paketpreis. Sie empfing mich sehr freundlich und versprach mir die Wäsche bis zum nächsten Tag zu waschen und zu bügeln.

Als ich am nächsten Tag zur vereinbarten Zeit wiederkam, war die Wäsche noch nicht fertig. Ich sollte mich im Wohnzimmer auf’s Sofa setzen, bekam Kaffee und Kuchen gereicht und lernte so die 19-jährige Tochter der Frau kennen.

Brasilianerin in Ouro PretoSie war so freundlich, so offenherzig, so liebreizend, dass ich mich auf Anhieb sehr zu ihr hingezogen fühlte. Ich ahnte in diesem Moment nicht, dass gerade meine künftige Ehefrau neben mir auf dem Sofa saß.

Es brauchte noch einige wenige Tage, bis wir wirklich zusammen waren. Doch wir fingen gleich an, Heirats- und Familienpläne zu schmieden.

Mein Urlaub neigte sich dem Ende zu. Als wir uns voneinander verabschieden mussten, war noch nicht klar, ob ich in wenigen Monaten wiederkommen oder ob sie mich in Deutschland besuchen würde.

Carolina (Name geändert) befand sich mitten in ihrem Studium zur Bergbau-Ingenieurin, war aber nicht sonderlich glücklich damit, wenngleich sie eine sehr fleißige und gute Studentin war. Auch zu ihrer Mutter hatte sie kein gutes Verhältnis, war von klein auf bei ihrer Oma aufgewachsen.

So kam es, dass sie sich dazu entschloss, vier Monate nach unserem Kennenlernen nach Berlin zu kommen, wo ich lebte und arbeitete.

Für sie war es das erste Mal, dass sie brasilianischen Boden verließ. Es war ein großes Abenteuer für sie und ausgesprochen mutig, zu einem ihr eigentlich noch fremden Mann in ein noch fremderes Land zu ziehen. Für mich, meine Familie, Freunde und Kollegen war es ebenfalls eine große Umstellung, nun eine junge brasilianische Frau an meiner Seite zu sehen.

Die meisten taten es als Übersprung- oder Affekthandlung eines notgeilen Mannes mit einer bedürftigen Frau aus einem Dritte-Welt-Land ab. Carolina fand sich mit vielen Vorurteilen konfrontiert, hatte wiederum auch selbst große Probleme, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen.

Dennoch und wie zum Trotz heirateten wir zwei Monate später. Jeder kaufte auf seine Art die Katze im Sack und keiner wusste, ob das alles gut gehen würde.

Doch ich hatte großes Glück, einem blinden Huhn gleich in Ouro Preto (Schwarzes Gold) mit Carolina ein goldenes Korn gefunden zu haben, das sich als außergewöhnlich intelligent, selbstbewusst und wunderschön entpuppte, die sich mit der Zeit immer mehr einlebte, fleißig Deutsch lernte, Freundschaften und Bekanntschaften schloss.

Eineinhalb Jahre nach ihrer Ankunft in Deutschland bekamen wir unser erstes Kind, im Jahr darauf das zweite.

Klingt wie eine romantische Telenovela und als sei alles mehr oder weniger easy verlaufen. Purer Zufall, Glück.

Aber: Das Leben ist keine Telenovela.

Eine Ehe, eine Beziehung zwischen zwei Menschen ist immer eine Herausforderung, erst recht, wenn ein großer Alters- und Erfahrungsunterschied zwischen ihnen herrscht und umso mehr, wenn diese zwei Menschen aus so unterschiedlichen Kulturkreisen kommen.

Ich hatte damals nicht die geringste Vorstellung davon, was es heisst, mit einer Brasilianerin verheiratet zu sein. Und Carolina hatte nicht die leiseste Vorstellung davon, was es hieß, überhaupt mit einem Mann verheiratet zu sein, zumal wenn er bei aller Weltläufigkeit eine deutsche Sozialisation erfahren hat.

Was wir in all den Jahren miteinander erlebt haben, geht auf keine Kuhhaut und gibt genug Stoff ab, um mindestens einen Roman und eine Telenovela damit zu füllen (die Idee dazu gibt es schon länger. Und, so Gott will, werde ich sie auch realisieren).

Die kulturellen, sozialen und emotionalen Unterschiede kann man nicht groß genug einschätzen.

Die brasilianische Leidenschaftlichkeit hat ihre guten und ihre schlechten Seiten. Die gute Seite beschert dir den Himmel auf Erden; die schlechte macht aus deinem Leben ein Inferno biblischen Ausmaßes. Denn brasilianische Frauen sind auch unerträglich eifersüchtig, anmaßend, übertrieben, haben einen an der Waffel, sind rasend rücksichtlos, ignorant, intolerant, bringen dich zur Verzweiflung und um den Verstand.

Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt (Helter Skelter), die nur starke Charaktere überstehen. Der Rest lässt sich scheiden, landet irgendwann im Irrenhaus oder nimmt sich gar das Leben!

Trotzdem: Ich möchte keine Sekunde meiner letzten Lebensjahre missen. Ich habe die besten Kinder, die man sich nur vorstellen kann: Eine außergewöhnliche Kombination deutsch-brasilianischer Tugenden und Laster. Und eine Ehe, die singulär und beispiellos ist.

Wer sich auf dieses Spiel einlässt, braucht starke Nerven, viel Geduld und gar übermenschliches Verständnis. Und selbst dann gibt es keine Garantie dafür, dass die Geschichte ein gutes Ende nimmt. Sie könnte auch in Mord und Totschlag enden. Oder aber ein zu Tränen rührendes, hochromantisches Finale finden. In jedem Fall ist es Drama, Baby!

Am Ende sind zumindest alle um viele unvergessliche Lebenserfahrungen reicher.

Ich hatte Glück, in Carolina eine Frau zu finden, die außergewöhnlich, intelligent und eigenwillig ist.

Die meisten Männer scheinen in Brasilien ja nicht über die üblichen Touristenzentren hinaus zu kommen und lachen sich die erstbeste Frau an, die sie auf der Straße kennenlernen, ohne die Landessprache zu beherrschen. Das kann eigentlich nicht gut gehen und diese Männer sind es letztlich selber schuld.

Denn auch hier gilt einmal mehr Schillers vielzitierter Spruch:

Drum prüfe, wer sich ewig bindet,

Ob sich das Herz zum Herzen findet!

Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

Ich bereue nichts. Würde ich mit meinem heutigen Wissen per Zeitmaschine nochmal an den Punkt gelangen, wo alles angefangen hat, würde ich nichts anders machen (abgesehen von einigen Kleinigkeiten vielleicht).

Weil alles seinen Sinn hat und so und nicht anders passieren sollte und musste. Schicksal, Fügung, Gottes Wille. Amém.

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Die Wahrheit über brasilianische Frauen

Loucura! Karneval in Ouro Preto

Rita Lee: Amor e Sexo

Brief aus Brasilien (5)

Mein Jakobsweg

19 Gedanken zu „Brasilianische Frauen sind…“

  1. „Die brasilianische Leidenschaftlichkeit hat ihre guten und ihre schlechten Seiten. Die gute Seite beschert dir den Himmel auf Erden; die schlechte macht aus deinem Leben ein Inferno biblischen Ausmaßes. Denn brasilianische Frauen sind auch unerträglich eifersüchtig, anmaßend, übertrieben, haben einen an der Waffel, sind rasend rücksichtlos, ignorant, intolerant, bringen dich zur Verzweiflung und um den Verstand.
    Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt (Helter Skelter), die nur starke Charaktere überstehen.“

    Oh ja, alles das habe ich erlebt. Ins Handy geschaut, jede Frau auf der Straße war ein Feindbild. Ältere Chats in Facebook wurden gewertet als ob ich sie heute geschrieben habe. Selber war sie kein Kind bin Traurigkeit. Mir aber immer die Hölle heiß gemacht. Spionage, zu unechtes urteilen etc pp. Aber geliebt habe ich sie…. Noch heute nach 7 Wochen der Trennung

  2. Hallo, ich heiße Sven und bin 30 Jahre Jung. Vor einigen Monaten habe ich über einen Videochat eine Junge Brasilianerin kennen gelernt. Sie ist 35 Jahre Jung und hat eine Tochter von zwei Jahren. Wir haben uns sehr lange unterhalten bis wir nach 7,5 Stunden entschieden haben unsere Skype Adresse auszutauschen und Handynummern. Wir Skypen jeden Tag und schreiben jeden Tag über Whats app. Jeder von uns stellte viele Fragen (Wo wohnst du, was arbeitest du usw.) Optisch gefiel mir die Frau sehr, sie kommt aus dem Süden und ist weis. Ich hatte mich verliebt. Sie erzählte mir das sie einen Mann hatte und jetzt geschieden ist weil er nur Alkohol trinkt und nicht arbeiten geht, deswegen hatte sie in verlassen. Momentan kämpft sie um das alleinige Sorgerecht der Tochter. Sie selber hat bei der Bank gearbeitet und besitzt eigene Imobilien. Sie kommt aus einer guten schicht. Auf jedenfall als wir skypten Stellte sie mir ihre Familie vor bzw ihre Mutter. Wir lachten viel und zeigten viele Bilder aus unseren Wohnorten. Was ich nicht wusste, das unser Skype auf einen großen Flachbildschirm gezeigt wurde und dort die ganze Familie saß, ca. 35 Personen. Ich konnte ja nur sie sehen. Ich versuchte mittels Sprachcomputer Portugisisch zu sprechen was mir auch gelang. Sie war begeistert. Das ging eine ganze Zeit so, das wir viel lachten und mitteinander schreibten. Irgendwann sagte sie, ich solle doch mal nach Brasilien kommen. Da ich lange Zeit Soldat (Fallschirmjäger) (Afghanistan Veteran) war und ich durch den Kriegseisatz sehr schwehr Krank geworden bin so das ich nicht arbeiten gehen kann, machte ich ihr sehr schnell klar das ich kein Geld besitze. Zur Zeit bin ich noch gegen die BRD am Klagen. Auf jedenfall war es für sie kein Problem und konnte meine Situation verstehen. Sie sagte mir, Materiellen sachen sind ihr nicht wichtig. Vielmehr sei ihr wichtig das die kleine Tochter einen tollen Papa hat der sich um sie richtig kümmert und sie einen tollen Mann hat. Da draufhin sagte ich zu ihr, komm doch zu mir. Sie überlegte nicht lange und kaufte ein Ticket nach Deutschland (1200Euro)! Ich dachte mir wow das ist sehr viel Geld für Brasilien (naja in Deutschland auch 😉 ) . Natürlich hat sie nach einen günstigen Flug geschaut, doch sie will unbedingt an meinem Geburtstag da sein jetzt am 08.08.2015! Ich bot ihr auch an etwas beizusteuern, dies lehnte sie aber ab! Dafür kümmerte ich mich um eine Versicherung für sie und Buchte für uns im 5 Sterne Dorint resort ein Spa Wochenende. Ich bin sehr nervös 😉 aber ich freue mich zu gleich! Am 08.08 werde ich sie am Flughafen abholen mit einen fetten Blumenstrauss (Rote Rosen mit weisen Rosen) . Ich bin sehr dankbar dafür, das es noch so ein paar verrückte coole Kerle hier gibt die ähnliches erlebt haben. Wäre cool wenn man sich mal treffen könnte um gewisse dinge auszutauschen. Wie man merkt bin ich überhauptnicht so der schreiber typ. Fehler und schrift haftet der Stift , doch in diesem Falle 😉 bis dann gruss Sven PS werde euch berichten wie es gelaufen ist!

  3. Was niemand zu glauben vermag; ist mir genau so passiert wie ich es hier beschreiben möchte.
    Angefangen hat alles mit einer platonisch-langweiligen Freundin, die zwar außerordentlich lieb und zuverlässig war, aber leider nie gelernt hat ihre Gefühle zeigen zu können. Wer mich kennt, weiß, welch großen Wert ich auf solche „Kleinigkeiten“ lege. Ich bin ein Mann, der mit elterlicher Gefühlskälte groß gezogen wurde und sehnte mich daher immer nach einer Frau, die mir diese Wärme geben konnte. Aber auch das war mir viele (zu viele) Jahre leider nicht von Dauer vergönnt. Also beschloss ich, mich einfach mal im Internet umzuschauen, welche Möglichkeiten sich so anbieten, um meinen Hunger nach Glück befriedigen zu können.

    Und dann sah ich sie. Die Frau von der ich dachte: Die oder keine. Aber sie war von so unglaublicher Schönheit dass ich dachte, diese Frau wird nicht gerade auf Dich warten. Diese Frau kann an jedem Finger zehn Männer haben, warum ausgerechnet ich? Wochenlang beobachtete ich ihre Fotos, ihre zahlenmäßigen Eingänge von emails, ihre Bewertung von anderen Männern. Und dann erlebte ich einen Schock in meiner Familie, über den ich nicht gerne reden möchte. Ich war an diesem Abend völlig verzweifelt und allein und überlegte, ob ich in diesem Zustand diese Frau einfach mal anschreiben sollte. Mehr als ihr Desinteresse an mir konnte mir ja nicht blühen. Also schrieb ich ihr eine kurze Mail mit ein paar Fotos von mir.

    Drei Tage geschah nichts. Und dann kam eine umwerfende Nachricht. Sie wollte mich kennen lernen. Sie schrieb in einem schwer zu entschlüsselndem Portugiesisch, aber trotzdem konnte ich den Kern ihrer Sätze so halbwegs aus meinem Übersetzer heraus quetschen. „Deine schönen blauen Augen haben mir den Kopf verdreht, ich möchte Dich gern näher kennen lernen“, schrieb sie. Ich wollte es nicht glauben. Ich? Sie meint wirklich mich? Ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich an diesen Tag zurück denke. Ja, sie meinte tatsächlich mich.

    Von diesem Tag an schrieben wir uns täglich emails und tauschten uns mehrere Monate über unser tägliches Leben aus. Dann ging es das erste Mal über Skype los. Oh Mann, war ich aufgeregt. Nicht mal richtig essen konnte ich, weil mir dauernd was vom Brot fiel. Aber egal, jetzt musste es sein. Ich erlaubte ihr die Anmeldung in meinem Skype-Accound und dann klickte ich die erlösende Taste zur Verbindung. Jetzt gab es kein Zurück, jetzt musste es sein.

    Und dann strahlte mir ein Gesicht entgegen, das mir fast die Luft zum Atmen nahm. Sie war noch hübscher als auf ihren Fotos. Und dann kam es: Ihr unerschrockenes „Bom dia“ mit einer unglaublich weichen und warmen Stimme und dem unbeschreiblichen Lächeln, was sie bis heute noch hat. Da war sie also, meine kleine Brasileira aus Tres Rios im Bundesstaat Rio de Janeiro.

    Drei Monate vergingen und ihr Wunsch nach einem realen Treffen wurde immer größer. Ich sagte dann endlich zu und bat sie, mir eine Pousada oder ein günstiges Hotel zu suchen. „Nein, ich will, dass Du bei mir wohnst, Du kannst das Zimmer von meinem Sohn haben“, waren ihre Worte. Also buchte ich mein erstes Ticket nach Rio, ohne zu wissen, was mich dort erwartet. Hält sie Wort und holt mich tatsächlich vom Flughafen ab, oder war es das schon? Mit zitternden Knien zwängte ich mich durch den Zoll und Passkontrolle und stand plötzlich in der Empfangshalle des Flughafens International. Und dann stand sie plötzlich mit ihren beideni Schwestern und einem Fahrer vor mir, fiel mir einfach in die Arme und weinte ungehalten vor Freude wie ein kleines Kind.

    Wow, so einen Empfang hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Ich musste mich schwer beherrschen, um die Fassung nicht zu verlieren. Also verbohrte ich mich etwas verlegen in meine beiden überschweren Koffer, die ächzend durch die Halle rollten. Und dann ging es mit dem Auto fast zwei Stunden immer Richtung Norden, bis wir in Tres Rios ankamen. Nicht eine Sekunde hat meine Rosamorena während der Fahrt meine Hand losgelassen. Sich kuschelte sich schweigend und immer wieder lächelnd an mich und gab mir gleich ein völlig unbekanntes „Wärmegefühl“. So, als würden wir uns seit vielen Jahren kennen und jetzt einfach so nach Hause führen, wie wir es immer täten.

    Die Fahrt verging im Flug und es wurde langsam dunkel. Endlich erreichten wir ihre kleine favela-ähnliche Behausung. In windeseile sprach sich herum, dass wir angekommen sind. Und dann stand die ganze Familie vor mir, von denen ich schon einige über Skype kennenlernte. Nach brasilianischem Brauch umarmte mich jeder Einzelne von ihnen, was mir nach dem gefühlten 20. Mal irgend wie zuviel wurde. Aber da standen noch einmal so viele Menschen herum, die mich „mal drücken“ wollten. Rosa meinte, das muss so sein. Also beugte ich mich ihrem Wunsch und ließ den Rest der Familie auch noch an mich heran, obwohl mir langsam heiß um den Kopf wurde. Nass geschwitzt und müde wie ich war, bot sie mir ihre Dusche an, die ich gerne in Beschlag nahm. Erst jetzt wurde mir langsam klar, dass ich schon längst von der ganzen Familie voll akzeptiert wurde. Und so war es dann auch.

    Die folgenden vier Wochen waren ein Traum. Schon nach drei Tagen wollte meine Morena nicht mehr in ihrem Bett alleine schlafen. Die Sehnsucht war stärker als die „Moral“. (sie ist strenge Katholikin) Also wechselte ich mit gemischten Gefühlen die Schlafstätte und erlebte ein „Feuerwerk der besonderen Art.“ Oh Mann, war das eine Nacht. Ich habe schon viel erlebt, aber das schlug dem Fass den Boden aus. Ich habe gar nicht mehr gewusst, zu was ich selbst noch fähig war….

    Die vier Wochen rauschten nur so an mir vorbei. Diese Menschen in Brasilien haben mich fasziniert. Alle waren so lieb und aufmerksam. Jeder wusste, dass ich nicht der reiche „Gringo“ aus „Good old Germany“ bin und meine Brötchen immer noch sauer verdienen muss. Aber das interessierte niemanden. Sie waren mehr an meiner Person interessiert, als an irgend einem schnöden Mammon. Obwohl sie alle ziemlich arm bis sehr bescheiden lebten, verweigerten sie meinen Anteil an den von mir zusätzlich verursachten Kosten. Das war mir mehr als peinlich. Also hinterließ ich still und heimlich ein kleines Briefkuvert, gefüllt mit einigen Hundert Real Scheinen in einer mir angemessenen Summe. Vorher bekam jeder noch ein kleines Geschenk, bevor ich wieder zum Flughafen gebracht wurde. Unmengen an Tränen meiner kleinen menina befeuchteten mein ohnehin schon nasses T-Shirt beim Abschied. Ich musste ihr versprechen, sofort in Berlin mein Handy einzuschalten und sie anzurufen, wenn ich dort ankäme. Dies tat ich dann auch.

    Mittlerweile ist diese kleine Morena meine Frau geworden und lebt mit mir in Deutschland. Nach dem die deutschen Behörden hier so ein Theater mit den Papieren machten, hatten wir kurzfristig beschlossen in Dänemark zu heiraten. Das war das Beste, was wir machen konnten. Und ja, wir haben einen süßen Sohn und sind trotz erheblicher kultureller und sprachlicher Unterschiede eine eng verschweißte Familie geworden, die ich für nichts auf der Welt mehr aufgeben würde. Und gerade deswegen, weil wir so viele Probleme anfänglich hatten, sind wir so zusammen gewachsen. Oh ja, meine kleine Rosa kann auch heute noch ganz schön giftig werden, wenn ich mal eine andere Frau „zu lange“ anschaue. Diese Baustelle haben wir bis heute noch nicht so ganz in den Griff bekommen. Eifersucht ist wirklich ein Problem bei brasilianischen Frauen. Diese Erfahrung musste ich auch bei anderen Paaren mit brasilianischem Partner erleben. Aber lieber so, als wenn meine kaffeebraune Maus kein Interesse an mir hätte. Das nehme ich dann doch lieber so in Kauf wie es ist. Im Übrigen habt ihr Recht. Brasilianerinnen sind manchmal sehr extrem. Aber wer gelernt hat, wie man mit solchen Frauen umgehen sollte, wird immer Kompromisse machen müssen. Dann sind sie die liebsten Engel die man sich nur wünschen kann. Da kommt eine Europäerin kaum mit. Und wer ab und zu völlig unerwartet mit einem Strauß frischer Blumen im Türrahmen steht, der muss sich nicht wundern, wenn er nicht mal mehr zum Auspacken kommt. Brasilianerinnen lieben Blumen über alles. Rosa sagte mir: „Zu Hause gibt es keine frischen Blumen zu kaufen, weil es viel zu heiß ist“. Nun habe ich den Spieß umgedreht und kaufe immer Blumen, wenn ich heiß bin. Ein Schelm, wer jetzt was Böses denkt.

    Und gibt es mal wieder einen kleinen Streit, dann stehen auch wieder frische Blumen auf dem Tisch. Da kann sie mir nicht mehr böse sein. Das bringt sie einfach nicht fertig. Ich würde meine süße Morena nie wieder hergeben. Man muss eben diese Frauen nur verstehen können, wenn man mit ihnen dauerhaft auskommen will. Aber dann…..Oh, oh…Blumen, Freunde, nur Blumen…

  4. Hallo Gregor,

    mit Freude habe ich deinen Artikel gelesen. Und freue mich einfach mal einen Erfahrungsbericht über Dominikanische Frauen mit sämtlichen Eigenschaften gefunden zu haben- der nicht nur dem Klischee der Touristenhochburgen gleichkommt.

    Was mir besonders gut gefallen hat und was auch typisch für nicht wenige europäische Männer ist- das die Beziehung bzw. die Ehe bei Problemen gleich scheitert- sondern das man kämpft, hartnäckig ist und an die Liebe und eine harmonische Zukunft glaubt. Aus eigener Erfahrung mit einem deutschen Mann weiß ich zu gut, das es extreme höhen und tiefen im Eheleben gibt. Aus meiner ersten Ehe mit einem Brasilianer weiß ich jedoch- das es immer auf das gleiche kommt- mit dem Unterschied das europäische Männer (aus meiner Sicht) hartnäckiger sind und die Flinte buchstäblich nicht gleich ins Korn werfen. An die Familie glauben und uns Frauen ein hohes Maß an Geborgenheit bieten. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meinem Mann bedanken, der mir all die Jahre nun (15!) treue und wärme gespendet habe- auch wenn so wie ich weiß ich nicht immer einfach im Umgang war. Die Jahre haben uns nun immer fester zusammengeschweißt, wofür ich Gott sehr dankbar bin.

    Liebe Grüße von mir und euch alles erdenklich gute

  5. Ein toller Bericht der sich mit meinen persönlichen Erfahrungen deckt. Auch ich bin seit 7 Jahren mit einer Mineira sehr glücklich zusammen und 3 Jahre bereits verheiratet. Sie ist meine Traumfrau vom ersten Tag an. Sie stammt übrigens aus der Nachbarstadt Mariana, nur ein paar Autominuten von Ouro Preto entfernt.
    Wir hatten uns 2008 in Mariana beim sonntäglichen Samba Event kennengelernt und verliebt. Sie versuchte mir vergeblich das Tanzen beizubringen. Eben typisch gringohaft…..aber nach einigen Dates hatten wir uns unsterblich ineinander verliebt. Sie war damals 21 und ich 43.
    Heute leben wir in Deutschland zusammen. Sie spricht bereits fließend Deutsch. Die Leute gucken hier ein wenig komisch aus den Augenwinkeln. Vielleicht weil sie denken ich hätte dieses hübsche Mädchen aus dem Katalog…wir haben allerdings 3 Jahre zusammen in Brasilien verbracht. Ich habe ihre Familie kennengelernt, ihre Freunde und Bekannte. Zuhause sprechen wir aber weiterhin überwiegend portugiesisch.
    Noch heute, nach so vielen Jahren, kann ich es kaum fassen welchen wunderbaren Engel ich beim Aufwachen neben mir liegen habe.
    Die Mineiras sind schon etwas besonderes. Ich wünsche dem Autor weiter viel Glück mit seiner Traumfrau. Vielleicht treffen wir uns ja mal alle zusammen in einer der Bars am Tiradentes Denkmahl in Ouro Preto. Würde mich freuen.
    Stefan

    1. Hallo,
      endlich mal ein ein zu Herzen gehender Bericht. Aber ich denke das ist wirklich die Ausnahme. Die meisten Maenner erlebem allerdings die Hoelle auf Erden, weil si sich keine Zeit genommen haben, ihre Zukuenftige und die Familie kennen zu lernen.
      Hier ist die 3. Welt. Es herrscht Armut und Elend;
      Weiterhin alles Gute;

  6. Ich war lange Jahre mit einer SCHWEIZRIN verheiratet, hatte 2 Kinder und musste mich LEIDER SCHEIDEN lassen. Jdeoch kam ich durch meinen Beruf nach Sao paulo und lernte meine TRAUMFRAU kenne. Wir haben nach drei Jahren in der Schweiz geheiratet, waren zusammen 3 Jahre durch meine Arbeit in Baghdad, Cairo undAustralieln, jedoch dann wurde meine wunderbare Frau krank ( eine Krankheit im Kopf, die man jedoch trotz vieler Untersuchungen in verschiedene Landern nicht bekämpfen konnte ) sie verstarb nach 19 Jahren wunderbarer Ehe in Brasilien.
    Es war wie wenn mir das Herz aus dem Leib gerissen wurde, denn so ein herrliches, wunderbares LIEBESGLÜCK kann man nicht mehr ersetzen.
    LIEBE, FREUDE, Sinnlichkeit und alles was man sich von einer Frau nur erhoffen kann , das fand ich in meinem farbigen Engel.
    Aber man muss wissen, es ist ein NEHMEN , aber vorallem ein GROPSSES GEBEN zu einer BRASILIANERIN, denn das Temperament und die FEINFÜLIGKEIT einer BRASILIANERIN ist so empflindlich!

    Es waren die schönsten und wunderbarsten Jahre in meinem Leben.
    Th.H.

  7. Eine schöne Geschichte, aber warum bist du nicht in Brasilien geblieben? Immer nur Urlaub machen und dann seine esposa ausser Landes bringen. Ich lebe lieber hier in Sao Paulo als in Berlin. Schließlich sind die deutschen Frauen so geworden weil sie in Deutschland wohnen.

    1. Wenn’s nur nach mir ginge, wäre ich wohl längst in Brasilien. Aber – hört, hört – meine brasilianische Frau ist lieber hier in Deutschland. Und es spricht nach wie vor auch vieles für Deutschland, erst recht, wenn man Kinder hat (Schulsystem, Sicherheit…)

  8. Dank für den Blog. Ja, Ouro Preto…ich habe mich als 14J. in der Stadat verliebt und mein Sohn ist dort gewesen und ist auch verliebt…Ouro ist etwas besonderes, auch für Brasilianer/inen.
    Wunderbar hast du geschrieben über die Frauen aus Brasilien und ich als mineira, weiss wie unterschiedlich wir sind.
    Einmal wurde in einem Artikel bei NZZ (Schweiz), welche Minas Gerais, Belo Horizonte beschreibt, und der Author schreibt, dass die meineiros die Schweizer von Brasilien sind und, dass Minas Provinz ist, obwohl Belo Horizonte fast 2Mio Einwohner hatte.
    Ich finde deine Geschichte toll, wunderbar und freue mich, dass Du deinem Glück bei oder mit einer mineira gefunden hast und, dass ich durfte mal etwas lesen, dass die Wahrheit über meine Heimat Brasilien beschreibt. Obrigada e lembranças da Suiça para um casal mineiro ;-), de uma mineira suiça.

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