Angst, Tod und Teufel – Das Neue Normal

Spätestens seit Corona hat jeder Erdenbürger seine ganz persönliche Erfahrung mit dem Thema Angst und Tod gemacht und sich dazu verhalten. Denn es ist ja die Angst davor, von einem gefährlichen Virus infiziert und krank zu werden oder gar daran zu sterben, die zu all dem geführt hat, was wir aktuell erleben: Quarantäne, Lockdowns, Shutdowns, Masken, Social Distancing, erhebliche Einschränkungen in unseren fundamentalen Freiheitsrechten, unserer Berufsausübung, unserer Freizeitgestaltung, unseren Bildungseinrichtungen und und und. Das wird jetzt als „Das Neue Normal“ (The New Normal) deklariert! Echt jetzt??

Es ist wirklich bemerkenswert und war für mich persönlich die größte Überraschung angesichts der Corona-Pandemie, wie leicht es ist, die globalen Massen in einen Zustand zu versetzen, in dem diese völlig ungerührt und achselzuckend allen Anordnungen kritiklos wie brave Lämmer Folge leisten und dies alles für notwendig und sinnvoll erachten und sogar noch applaudieren…

Es ist zum Mäusemelken!!

Mich persönlich lässt das in sehr ernsthafter und grundsätzlicher Weise am Verstand und der Belehrbarkeit der menschlichen Gattung zweifeln!

Nun habe ich mir in dieser Hinsicht nach 53 intensiven Lebensjahren mit ungezählten menschlichen Enttäuschungen ohnehin keine großen Illusionen mehr gemacht. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und noch ist nicht aller Tage Abend.

Oder doch?

Bei aller Lebenserfahrung, die ich mir zuschreibe und die ich dank meiner vielseitigen Einblicke und Tätigkeiten gesammelt habe, hätte ich mir sowas wie die Corona-Krise niemals vorstellen können, wenngleich mir wie vielen anderen schon lange klar war, dass da etwas in der Luft lag, sich aufgestaut hatte und kurz davor stand, zu explodieren.

Bücher über einen bevorstehenden Börsencrash hatten 2019 ja bereits Hochkonjunktur. Da reicht die Eingabe in eine  beliebige  Suchmaschine…

Ich hätte aber nicht für möglich gehalten, dass die Weltgemeinschaft in Gestalt der Regierungen und Institutionen eine solche Vollbremsung der globalen Wirtschaft zulassen würde und habe dies auch gleich in meinem ersten Blogpost vom 19.03. zur Pandemie geäußert.

Aber sie war es. Einige Wenige wie Trump (USA), Johnson (UK) und Bolsonaro (Brasilien) widersetzten sich zwar und selbst Merkel (Deutschland) zögerte ein wenig zu lange, bis sie von den Ministerpräsidenten, allen voran Söder (Bayern), zum Handeln gezwungen wurde. Aber der Handlungsdruck, die Empfehlungen der „Experten“ und Institutionen, die Stimmung in den Medien und den Bevölkerungen – mich eingeschlossen – forderten radikale Maßnahmen mit Grenzschließungen, Bewegungseinschränkungen bis hin zu Quarantäne und mancherorts rigiden Ausgangssperren.

Angesichts einer nach offizieller Darstellung rund 14-tägigen Inkubationszeit bis zum Ausbruch der Krankheit wäre eine solche befristete Maßnahme auch völlig in Ordnung gewesen.

Verblüffend war nur, wie diese Quarantäne-Maßnahmen ohne mit der Wimper zu zucken mehrmals verlängert wurden und nach und nach praktisch alle Großevents weltweit abgesagt wurden, selbst politische und wirtschaftliche Gipfeltreffen, die digital ins „Home-Office“ verlegt wurden.

Die Politiker und Wirtschaftsmagnaten wurden somit (zumindest für die Kameras) selbst zu Gefangenen und Opfern ihrer beschlossenen Maßnahmen.

Nun dürfte das für sie erträglicher sein als für eine Durchschnittsfamilie, von den Armen gar nicht zu reden.

Für unzählige Menschen weltweit hat sich diese am Ende schon mehr als drei Monate währende Quarantäne mit einem praktisch brachliegenden öffentlichen Leben zu einem wahren Alptraum entwickelt: kein Job, keine Wohnung, nichts zu essen. Null Perspektive.

In Ländern mit einem ausgeprägten sozialen Netz wie Deutschland mag die wahre Not für Viele noch nicht so spürbar sein, aber in Ländern wie Südafrika, Brasilien und Indien und selbst den USA ist das bereits jetzt eine absolute Katastrophe.

Was die Katastrophe komplett macht, ist, dass die Mainstream-Medien sich als regierungs- und/oder „wissenschafts“- und WHO-treue Propaganda-Sender demaskiert haben, die alle Maßnahmen zur Covid-Bekämpfung völlig unkritisch begrüßt und goutiert haben. Eher haben sie die Politik sogar zu noch mehr als zu weniger gedrängt, getragen von einer steigenden Angstkurve in der Bevölkerung angesichts rapide steigender Fallzahlen in den offiziellen Statistiken.

So baut sich eine allgemeine globale Hysterie auf, die sich ständig selber füttert und nährt, bis sie völlig den Bezug zur Realität verliert.

Die ach so bösen Verschwörungstheoretiker

Diese Entwicklung war in ihrer Dynamik so einseitig, dass jedem kritischeren Beobachter zwangsläufig der Verdacht kommen musste, dass womöglich ein Plan dahinterstecken könnte.

Doch jeder, der auch nur anfing, die Maßnahmen als überzogen und unangemessen zu kritisieren, wurde von Medien, Kollegen, Freunden und Followern gleich als Verschwörungsspinner abgestempelt, als Aluhut, Flacherdling oder sonstwas lächerlich gemacht.

Ich möchte nicht bestreiten, dass es auch sehr kurios klingende Theorien gibt, die wirklich schwer zu glauben und schon gar nicht belegbar sind.

Aber das hätte eine globale Verschwörung ja eh an sich, dass sie im Verborgenen und unter größter Diskretion stattfinden würde. Das ist wie bei der Mafia: wer singt, stirbt! Oder wird zumindest anderweitig zum Schweigen gebracht.

Wir wissen es nicht. Jedenfalls noch nicht. Aber die Geschichte der Menschheit liefert genug Beispiele für große Konspirationen. Hollywood-Filme leben davon.

Es gibt ja auch genügend Indizien und belegbare Beispiele dafür, dass hinter der Corona-Epidemie große wirtschaftliche Interessen stehen und die vorher Eingeweihten eine grandiose Gelegenheit hatten, sich die Taschen voll zu machen – und immer noch machen.

Angesichts vieler anderer Probleme, vor der die Weltgemeinschaft vor Ausbruch der Pandemie bereits stand – Klimawandel, globale Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, Schuldenkrisen, Handelskriege – ist es auch nicht abwegig, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass Corona weltweit genutzt wurde, um die dringend benötigte Notbremse zu ziehen. (Das wäre die positive Motivation und Interpretation einer etwaigen Konspiration… )

Die Motive mögen vielseitig sein und sind sicher nicht monokausal. In einer Krise kommt immer ganz Vieles zusammen, das charakterisiert sie ja geradezu.

Die absehbaren Folgen des globalen Shutdowns

Doch fällt es schwer, der versammelten Weltelite unterstellen zu wollen, sie seien zu dumm oder blöd, die Folgen ihres Tuns absehen zu können. Das mag für den Einen oder Anderen zutreffen, aber doch nicht für die Regierungen großer Wirtschaftsmächte mit riesigen Beraterstäben voller Sachverstand!

Es war ja auch allen Beteiligten schon in frühen öffentlichen Äußerungen klar, dass diese durch die  Corona-Abwehrmaßnahmen ausgelöste Wirtschaftskrise die der Finanzkrise 2008 bei Weitem übertreffen würde.

Was den deutschen Bundesfinanzminister Scholz (SPD) dazu inspirierte, den berühmten Satz vom damaligen EZB-Präsidenten Mario Draghi zu klauen und die Losung „Whatever it Takes“ auf die neue Lage anzuwenden: Wir garantieren für alles und fluten das Land einfach mit Geld!

Dass die durch die Corona-Maßnahmen ausgelöste Wirtschafts-Depression größer sein würde als die Rezession nach der Finanzkrise, dazu muss man kein Experte sein. Schließlich betraf die Finanzkrise in erster Linie „nur“ die Finanzwirtschaft. Die ist zwar „systemrelevant“ und gewaltig für das herrschende globale Wirtschaftssystem, aber solange man die Institute stützte, konnte der Wirtschaftsmotor – wenn auch stotternd – weiterlaufen. Er wurde nicht abgeschaltet. Für Wochen, Monate. Wie diesmal.

Kernschmelze

Das ist eine ganz andere Kategorie.

War die Finanzkrise ein Tsunami, dann gleicht die Corona-Krise einer Kernschmelze in einem Atomkraftwerk. Die geht an die Substanz. Ans Eingemachte. Viel radikaler als die im Vergleich dazu schnuckelige Finanzkrise.

Bedauerlicherweise ist selbst in Deutschland das Verständnis für ökonomische Zusammenhänge sowie das Börsengeschehen sehr schwach ausgeprägt. Darüber klagten wir schon im engsten Kollegenkreis, als ich bis vor zehn Jahren noch in der Wirtschafts- und Börsenredaktion eines Nachrichtensenders arbeitete.

Die meisten Journalisten sind Geisteswissenschaftler, nicht Ökonomen, geschweige denn Mathematiker oder Naturwissenschaftler. Mich eingeschlossen!! Ihr Talent besteht eher in der Fähigkeit, sich Informationen schnell anzueignen und sie dann konsumentengerecht aufzubereiten. Von Wirtschaft und Böse verstehen die meisten Null.

Ich hatte immerhin schon als Heranwachsender ein großes Interesse an allem, was mit Volkswirtschaft, Weltwirtschaft und Medien zutun hatte und verschlang alles, was ich dazu lesen konnte. Gelegentlich bedauere ich, dass ich nicht auf die Idee gekommen war, Volkswirtschaften zu studieren, sondern diverse Geisteswissenschaften, die meinem Naturell und meinen Interessen noch näher waren. Die fast zehn Jahre währende Arbeit in der Wirtschafts- und Börsenredaktion war für mich extrem lehrreich, weil ich mich immer mehr in die Materie einarbeitete und kompetente Kollegen hatte, die mir die Zusammenhänge erklärten, die ich noch nicht kannte. Ich kam zu der Erkenntnis, dass man die heutige Welt nicht verstehen kann, wenn man die Börsen für unwichtig oder einfach nur für böse hält. Die Börsen sind eine Art Fieberbarometer, das alle Nachrichten und Ereignisse, die weltweit geschehen, irgendwie verarbeitet. Und so kann man viel darüber lernen, wie Menschen und Märkte heutzutage funktionieren.

Mit so viel Insiderwissen und Know How ausgestattet, mussten wir schon während und nach der Finanzkrise sehr staunen, welche Ignoranz und welches Unwissen unsere Kollegen im Haus wie andernorts an den Tag legten und welchen Blödsinn selbst namhafte Medien da teilweise verzapften. Auch das Ausmaß des Ganzen wurde selbst den Edel-Journalisten nur scheibchenweise bewusst.

Meine Wirtschaftskollegen und ich wussten auf Anhieb, was der Zusammenbruch der Lehman-Bank für die Märkte wie die globale Wirtschaft bedeuten würde. Die fachfremden brauchten deutlich länger, bis bei ihnen der Groschen gefallen war.

Die Inkompetenz der Massenmedien

Insofern würde ich zumindest den Journalisten nicht generell unterstellen, es besser gewusst zu haben, als sie berichten. Aber umso leichter sind sie ja selbst zu manipulieren. Welcher Journalist ist schon Virologe, Biologe,Volks- oder Betriebswirt oder Mathematiker? (Deswegen verehren sie wahrscheinlich heimlich und öffentlich alle Angela Merkel, weil sie ja PHYSIKERIN !! ist. Na sowas! Jemand, der von etwas Wichtigem sogar etwas versteht! Respekt!)

Ohnehin sind die gegenwärtigen Umstände in den Medienhäusern nicht gerade rosig. Mit Ausnahme der öffentlich-rechtlichen Sender haben alle Medien, die privatwirtschaftlich finanziert sind, in dieser Krise erhebliche, existenzielle Schwierigkeiten.

Nicht, dass es an Aufmerksamkeit fehlen würde. Aber wenn die deutsche samt Weltwirtschaft unisono in den Keller geht, dann brechen auch die Werbeeinnahmen weg. Die Werbeetats sind mitunter das Erste, was Unternehmen streichen, wenn ihnen die Kosten über den Kopf wachsen und die Einnahmen weggebrochen sind. Und das ist aktuell der Fall.

Die Medienbranche befand sich schon vor zehn Jahren in einer ernsthaften Krise, die zuletzt nur von der verhältnismäßig guten, stabilen wirtschaftlichen Entwicklung aufgehalten wurde. Gefühlt ging der Trend womöglich sogar nach oben. Zumindest Deutschland strotzte vor der Corona-Krise noch vor Wirtschaftskraft.

Corona hat da einen gewaltigen Strich drunter gemacht.

Und es ist eine Illusion, zu glauben, dass dieses Tal der Tränen schnell wieder durchschritten sein wird.

Ganz im Gegenteil.

Wir stehen erst am Anfang

Denn die weltweit mit großem Tamtam und Großmut vorgenommenen Lockerungsübungen dienen nur dazu, die Leute aufzumuntern und zu beruhigen, bevor vermutlich die Zweite Welle ausgerufen und ein strengerer Lockdown verordnet wird, um die Daumenschrauben nun noch fester zu ziehen, wo die Bevölkerung eh schon geschwächt, resigniert, wehrlos, ausgeliefert ist.

Ich wünschte, dass das alles nur Spinnerei ist und nicht Wirklichkeit wird. Aber zumindest als Menetekel und Bedrohungsszenario ist es vorstellbar und möglich.

Umso wichtiger ist es, dass die Menschen noch kritischer und wachsamer und aufmerksamer werden, um alle die Anzeichen einer weiteren Repression durch die Hintertür zu erkennen und abzuwehren.

Diese Gefahr ist real und hat nichts mit Gehirngespinsten zu tun.

Aber ob es so wird, hat ganz wesentlich mit dem Verhalten der Bevölkerung zu tun.

Wenn sie brav zu allem Ja und Amen sagt, was ihnen „die Experten“ und Regierungen vorschreiben, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn sie bald all ihrer Selbstbestimmung verlustig gegangen sind und zu einer willfährigen Ameise degradiert werden.

Doch der Wille zur Freiheit ist dem Menschen eingepflanzt. Das hat nicht zuletzt der Fall der Mauer 1989  eindrucksvoll bewiesen. Wenn es aber auch Jahrzehnte gedauert hat!

Früher oder später bricht sich der Drang zur Freiheit immer Bahn.

Aber genauso gibt es mächtige Kräfte, die sich die Welt nach ihrem Gutdünken gestalten wollen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Diesen Kräften gegenüber muss Widerstand geleistet werden! Klare Kante, keine Kompromisse. Nicht mit Gewalt, sondern mit zivilem Ungehorsam, mit Hartnäckigkeit und klarer Artikulation dessen, was für die Bevölkerung indiskutabel ist.

Denn das sind die Feinde der Freiheit!

Freiheit, die ich meine

Nun bin ich kein Befürworter grenzenloser, verantwortungsloser Freiheit.

Die genau hat die Menschheit ja überhaupt erst dorthin gebracht, wo wir jetzt stehen:

Einer globalen, neo-liberalen, rücksichtslosen Wirtschaft, die auf Kosten der gegenwärtigen wie künftigen Generationen die totale Ausbeutung der Ressourcen betreibt, um andererseits einen auf völlig übertriebenem Konsum basierenden Lebensentwurf zu propagieren.

Hier eine 180-Grad-Wende hinzulegen, wäre ja durchaus richtig und sinnvoll und angesagt. Denn selbst weniger intelligenten und rücksichtsvollen Leuten dürfte einsichtig geworden sein, dass dieser Weg unweigerlich in eine Sackgasse führt. Da mag zwar der Eine oder Andere auf den letzten Metern noch ein paar Schnäppchen mitgenommen haben. Aber die nutzen ihm/ihr auch nichts, wenn eh alles um ihn/sie herum den Bach hinuntergeht. Im Gegenteil: wer viel hat, dem wird unter Umständen auch viel genommen.

(Ein brasilianischer Nachbar sagte mir kürzlich in diesem Zusammenhang, resigniert wie selbstironisch lachend: Ich kann nicht tiefer fallen, ich lag schon vorher am Boden. Und warte nur noch auf den Tod, mich zu erlösen.)

Der Staat am längeren Hebel

Das zeichnet sich ja jetzt schon ab, dass angesichts der horrenden Billionen und Trillionen, die seitens der Notenbanken und Regierungen in Stützungsmaßnahmen fließen und flossen, dass am Ende nichts übrig bleiben wird, um die einfachsten gesellschaftlichen Dienstleistungen garantieren zu können. Die Staaten verschulden sich bis weit über die Halskrause. Und um Geld ausgeben zu können, müssen sie Geld einnehmen. Und das werden sich die Staaten auf Teufel komm raus bei jedem holen, der nicht bei Drei auf den Bäumen ist…

Staaten sind wie der Croupier im Casino, der immer am längeren Hebel sitzt und die Spielregeln ändern kann, wann immer ihm danach ist und er es für notwendig erachtet. Im besten Fall natürlich aus völlig patriotischen und/oder übergeordneten Gründen. Aus „Staatsräson“, aus „Notwendigkeit“. Aus „Verantwortung“.

Nun denn. Da ist gesteigerte Aufmerksamkeit in jedem Fall zu empfehlen. Um am Ende nicht der Dumme zu sein.

Der Blick auf die Quelle

Wenn sich die Leute nicht informieren, obwohl Informationen nie in der Geschichte der Menschheit so leicht und umfangreich zugänglich und verfügbar waren, sind sie es letztlich selber Schuld. „Nur die dümmsten Kälber…“

Es ist ja nicht so, dass man das alles nicht halbwegs wissen oder erahnen konnte. Es ist zwar äußerst hilfreich, selbst mal hinter den Kulissen gearbeitet zu haben, um ein vollständigeres Bild der Wirklichkeit zu haben. Aber es gibt ja genug andere Publizisten, die solche Einblicke haben oder gehabt haben und weitgehend unabhängig  berichten.

Das sollten sich überhaupt alle Social-Media- und Internetnutzer hinter die Ohren schreiben:

Bevor ihr irgend etwas teilt oder kommentiert oder liked oder auch nur anschaut, klärt erstmal die ursprüngliche Quelle!

Wer hat diese Nachricht verfasst und in die Welt gesetzt?

Damit ist nicht gemeint: Ja, hab ich von einem Freund über WhatsApp weitergeleitet bekommen. Sondern: Wer ist der/die Autor/in? Von wem genau stammt diese Info? Kenn ich den/die? Ist diese Quelle kompetent und vertrauenswürdig? Relevant?

Glaubwürdig finden wir ja Vieles, wenn es sich mühelos in unser vorgefertigtes Weltbild fügen lässt und es bestätigt.

Aber bei Informationen geht es nicht darum, nur das zu suchen und zu konsumieren, was einem gefällt.

Sondern es geht darum, sein Wissen über die Welt zu erweitern. Dem eigenen Weltbild wie bei einem riesigen Puzzle weitere Teile hinzuzufügen, es so weit wie möglich zu komplettieren.

Genau wie bei der Ernährung ist es bei der Informationsaufnahme ebenfalls überlebenswichtig, nicht einseitig zu sein, sondern vielfältig. Sprich: auch andere Meinungen und Ansichten und Quellen heranziehen, ob sie nicht vielleicht stichhaltiger sind oder neue Aspekte liefern, auch wenn mir ihre Aussage zunächst aufstößt.

Ein Goldenes Zeitalter ist realisierbar!

Und was den weiteren Verlauf der Ereignisse angeht:

Selbst für den Fall, dass es keine Verschwörung gibt oder gab und das alles nur ein großes Versehen und eine Massenpsychose war, wäre immerhin jetzt die Gelegenheit gekommen, auch Nägel mit Köpfen zu machen und die dringend notwendige Neuorientierung der globalen Wirtschaft und Gesellschaft beherzt in Angriff zu nehmen.

Wenn schon Milliarden und Abermilliarden locker gemacht werden, dann doch, um

  • einerseits die Grund-Versorgung und Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten
  • und andererseits in eine nachhaltige, ausgewogene und friedliche Zukunft zu investieren!

Es ist ja nicht so, dass das Potenzial dafür nicht vorhanden wäre!

Ganz im Gegenteil!

Wenn man nüchtern und sachlich auf das schaut, was der Menschheit in unserem Zeitalter an technologischen Möglichkeiten und Wissen zur Verfügung steht, um eine bessere Welt zu schaffen, dann ist das doch fantastisch!

Gäbe es kostenlosen Zugang zu Internet und Basisgeräte für jeden Bedürftigen, dann könnte man das ganze globale Bildungssystem revolutionieren!

Tutorials haben in diesen Homeschooling-Zeiten einen enormen Hype erfahren! Sie waren schon vorher bei der Jugend beliebt. Es gibt sehr viele Experten in den unterschiedlichsten Bereichen da draußen, die wirklich etwas drauf haben. Dagegen sieht jeder Lehrer an einer allgemeinbindenden Schule alt aus!

Auch Home-Office ist eine tolle Sache für jeden, der in der Kommunikations-, Marketing- und etlichen anderen kreativen und administrativen Berufen arbeitet. Das erfordert aber auch Einiges an Investitionen und Regelwerke, spart umgekehrt aber enorme Kosten an den bisherigen Standorten.

Lieferservice und Online-Handel haben auch einen enormen Boom erlebt, während der stationäre Handel sowie Gastronomie und Tourismus praktisch den Todesstoß verpasst bekommen haben. Für viele Klein- und mittelständische Unternehmer ist diese Krise ein sehr heftiger Schlag ins Kontor, voll in die Magengrube. Nur wenige haben die Kraft und die Mittel, einen solchen Rückschlag wegzustecken. Denn sie treten in eine nach wie vor ungewisse Phase mit erheblichen Einschränkungen und zusätzlich notwendigen Inventionen ein, welche sie oft gar nicht zu stemmen in der Lage sind. Das rechnet sich nicht. Das ist eine kaufmännische Realität. Nur die Großen und Starken werden übrig bleiben, weil sie genug Rücklagen und Werte für Krisenzeiten angesammelt haben.

Man könnte sowas sozial abfedern, indem der Staat großzügig auf möglichst viele/alle Abgaben und Steuern verzichtet (was auch die Finanzämter enorm entlasten würde).

Aber dass der Staat das ausgerechnet in einer Phase tut, wo er selbst das Geld am Dringendsten braucht wie der Süchtige seine Droge, ist schwer vorstellbar. Unrealistisch.

Viele Menschen werden ihr persönliches Schicksal wohl selbst in die Hand nehmen müssen, wenn sie noch irgendwas retten wollen.

Aber was sie haben, sollte ihnen auch nicht weggenommen werden dürfen.

Leider ist der Staat immer der Erste, der diese Regel bricht, wenn er es für opportun hält.

Auf dessen Güte und Nachsicht zu vertrauen, ist – wenn man in der Menschheitsgeschichte zurückblättert – außerordentlich unwahrscheinlich.

Andererseits: Versagt er als Regulativ (wäre ja nicht das erste Staatsversagen in der jüngsten Geschichte), dann versagt das ganze System. Und davon hat am Ende auch keiner was.

Also empfiehlt es sich, keine weitere Zeit zu verschwenden, und einfach mit der Arbeit loszulegen.

Es gibt viel zu tun.

Packen wir’s an!

(War mal ein berühmter Werbespruch eines bekannten Ölkonzerns. Da galten Ölbohrinseln noch als Inbegriff des Fortschritts 😉

 

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