Abschied nehmen

Das Jahr 2020 war vor dem Hintergrund der Covid-Pandemie für unzählige Menschen ein sehr schwieriges, trauriges, existenzbedrohendes und herausforderndes Jahr. Ich persönlich habe trotz finanzieller Einbußen dank meiner Lebensumstände alles in allem ein wunderbares Jahr ohne allzu große Einschränkungen gehabt.  Doch zum Jahresende bekam ich doch noch zwei Schläge in die Magengrube: Anfang November sah ich mich gezwungen, meine erst fünf Monate währende euphorische Liebesbeziehung zu einer Brasilianerin zu beenden, gestern starb plötzlich und unerwartet mein innig geliebter Hund. Und lässt mich in ein Liebes-Vakuum fallen, das mein Herz zerreißen will …

Ich habe den Hund vor gut einem Jahr von einem brasilianischen Bekannten übernommen, der unsere Gegend verließ und den Hund, der ihm selbst erst wenige Monate zuvor zugelaufen war, nicht mitnehmen konnte. Dieser Bekannte hatte eh keine Konditionen, sich wirklich um den Hund zu kümmern, in einem entsprechend beklagenswerten, abgemagerten Zustand befand er sich damals.

Da ich zu der Zeit selbst einen Rüden hatte, der mir zugelaufen war, hatte ich eigentlich keinen Bedarf an einem weiteren, zumal sich die beiden nicht wirklich grün waren. Aber was wäre die Alternative gewesen? Also willigte ich nolens volens ein.

Troa war, wie oft in Brasilien, irgendeine Promenadenmischung, keiner kannte seine Herkunft und sein genaues Alter. Ich bin kein Hunde-Experte, aber ich denke er hatte einen starken Labrador-Einschlag. Mit seinem schwarzen Fell, den weißen „Socken“ an den Pfoten sowie einer Art weißem Herzen an der Brust war er auf jeden Fall sehr einzigartig. Neben seinem starken Jagdinstinkt zeichnete er sich vor allem durch seine Lebendigkeit wie Liebenswürdigkeit aus, durch seine sehr sentimentale und sensible, zärtlichkeitsliebende Eigenschaft. So wuchs er mir sehr schnell ans Herz, was meinen sehr selbständigen, erwachsenen Streuner zusehens missmutig machte, bis er von seinen täglichen oder mehrtägigen Ausflügen nicht mehr zurückkehrte und freiwillig das Feld räumte.

Nun war Troa der klare Favorit.

Die Liebe und Aufmerksamkeit, die Troa nicht nur mir, sondern auch meinen Gästen schenkte, nahm alle für ihn ein.

Obwohl ich einen großen Garten habe, der anderen Hunden als Auslauf genügen würde, habe ich meine jeweiligen Hunde immer gerne bei meinen Ausflügen in die Natur dabei, abseits der verkehrsreichen Straßen freilaufend, ohne Leine. Alle meine Hunde haben das geliebt und genossen, so auch Troa.

Nun war Troa seit ich ihn kennenlernte in einem schlecht gepflegten Zustand, wie viele Hunde in Brasilien. Viele haben keine Herrchen, und wenn, haben gerade die Ärmeren kaum die nötigen Konditionen, Geld für gute Nahrung, Impfungen oder gar Tierärzte und OPs und Medikamente zu zahlen.

Da Brasilien aber ein tropisches Land ist und es dementsprechend viele  Parasiten und Krankheitserreger gibt, ist der Zustand vieler Hunde beklagenswert und ihre Lebenszeit kurz. Trotzdem hält das gerade auf dem Land die Leute nicht davon ab, Hunde zu halten. Und da auch das Geld für Kastrationen fehlt (nur in größeren Munizipien gibt es kostenlose Anlaufstellen), vermehren sich die Tiere auch wahllos.

Ich tat also mein Bestes, um Troa wieder auf Vordermann zu bringen, was mir auch gelang. Alle, die ihn kannten, bemerkten die deutliche Besserung.

Im Oktober bemerkte ich bei Troa an der rechten Hinterpfote die sehr häufig auftretenden Parasiten „Verme“, Wurmbefall. Man kann die Gefahr durch regelmäßige Verabreichung eines Medikaments zwar verringern, aber es gibt Würmer, die durch Eiablagen bestimmter Insekten unter dem Fell heranwachsen und manuell beseitigt werden müssen. Die Ausbeulungen bei Troa waren aber schon so angewachsen (durch sein schwarzes Fell erst später ersichtlich), dass mir eine saubere, fachmännische OP ratsam erschien.

Ich suchte die nächstgelegene Veterinärin auf, die ich schon von meinen früheren Hunden kannte und mit der ich aus Gründen zwar persönlich ein sehr schwieriges Verhältnis hatte, deren Erfahrung als Chirurgin ich aber zu schätzen wusste. Sie nahm sich des Falles an, wenngleich sie wie stets mit oberlehrerhaftem Getue meine Fähigkeiten als Hundehalter mal wieder diskreditierte. Menschlich war diese Frau eine Katastrophe, weil sie praktisch alle Tierhalter für unqualifiziert hält und, ist man erstmal in ihren Fängen, einen zu kostspieligen Behandlungen nötigt, immer mit dem moralistischen unterschwelligen Vorwurf, wenn man das nicht tut, ist man ein Tierquäler und Versager.

Auch in diesem Falle waren nach erfolgter OP natürlich diverse Mittel und Medikamente notwendig, um die Heilung herbeizuführen, was ich auch widerstandslos akzeptierte. Doch die OP war diesmal nachlässig gemacht (vermutlich eine billige Rache der Frau), und ein Verme blieb von ihr unentdeckt, sodass eventuell eine weitere OP nötig gewesen wäre. Immerhin diagnostizierte sie bei der OP und Begutachtung des Hundes (der ihr viel zu mager erschien, was aber Quatsch war, denn Troa aß gut und reichlich), dass er eventuell an Anämie litt, denn er hatte unverhältnismäßig viel bei der OP geblutet. Sie empfahl, nach der Heilung ein Blutbild machen zu lassen.

Da mein Vertrauen in diese Ärztin erneut gestört und mein Unmut über ihre Art und Weise wieder am Limit waren, suchte ich dazu eine andere Veterinärin auf, die mir von einer Bekannten empfohlen worden war und in der Tat auf mich einen sehr netten und vertrauenswürdigen Eindruck machte.

Tatsächlich bestätigte die Blutuntersuchung den Verdacht. Ein weiterer auf Leishmaniose Gott sei Dank nicht.

Wir begannen mit einer äußeren Behandlung des verbliebenen Wurms und mit einer 28-Tage-Antibiotika-Behandlung der Anämie. Danach sollte ich erneut eine Blutuntersuchung machen lassen.

Zu diesem Zweck suchte ich gestern nach kurzfristiger Terminabsprache die Praxis im 23 km entfernten Paraty auf. Es war ein brüllend heißer Tag, doch die Hinfahrt in meinem alten Pickup mit überdachter Ladefläche überstand Troa wie gewohnt unbeeinträchtigt. Er machte einen guten und vitalen Eindruck auf die Veterinärin. Sie hatte schon beim ersten Mal (wie auch die andere Veterinärin) erklärt, die Anämie könne auch von einem früheren Zeckenbefall deutlich vor meiner Zeit herrühren (bei mir bekam er regelmäßig ein Mittel, das ihn vor Zeckenbefall und anderen Parasiten bewahrte). Je nach dem, wie fortgeschritten sowohl die Zeckeninfektion wie die Wurm-Infektion seien, könne der Körper bereits so stark in Mitleidenschaft gezogen sein, dass eine Heilung eventuell aussichtslos sei, bzw. eine lange (und kostspielige) Behandlung nach sich ziehen könne.

Das wäre weder für mich noch für Troa eine positive Nachricht gewesen, und ich bedauerte insgeheim, mir dieses Problem überhaupt aufgehalst zu haben, denn auch meine Mittel sind begrenzt und das Kosten-Nutzen-Verhältnis läuft irgendwann aus dem Ruder. Die Ärztin erwiderte lachend auf meine Klage und das unfreiwillige Geschenk des Hundes, sowas nenne man in Brasilien „um presente grego“, ein griechisches Geschenk, das im Erwerb zwar billig, in den Folgekosten aber ausufernd sei. Das war in meinem Fall ein besonders lustiges Wortspiel, weil ich auch noch Gregor heiße…

Die Ärztin nahm Troa nochmal Blut ab, das sie in ein Labor schickte mit erwartetem Ergebnis am Folgetag, also heute. Außerdem verschrieb sie mir weitere Salben, Sprays zur Behandlung seiner rötlich infizierten rechten Hinterpfote, an der Troa ständig leckte, weil er – wie die Ärztin sagte – dort wohl irgendeinen Schmerz spürt, den er nicht genau lokalisieren kann, womöglich ein Wurm, der bereits den Knochen befallen hat.

Wir verabschiedeten uns herzlich bis auf den Folgetag, wenn das Blutergebnis vorliege.

Troa und ich verließen die Praxis, um den Heimweg anzutreten und auf dem Weg die verschriebenen Mittel zu kaufen.

Inzwischen war es draußen tropisch heiß. Troa bestieg wie immer die überdachte Ladefläche meines Pickups, die zwar geschlossen ist, aber schlecht abgedichtet und daher verhältnismäßig luftig. Während der Fahrt stand er wie immer auf seinen vier Pfoten. Erst kurz vor der Ankunft zuhause bemerkte ich im Rückspiegel, dass Troa offenbar in eine Panik geriet. Kurz darauf sah ich ihn nicht mehr im Rückspiegel, er hatte sich also gegen alle Gewohnheit hingelegt.

Als ich die Ladefläche öffnete, erschrak ich über seinen Zustand. Er war so erledigt, dass ich ihn in meinen Garten tragen musste, wo ich ihn sofort in den Schatten legte und ihn mit einem Wasserschlauch abspritze und ihm ins Maul spritze. Nassgespritzt wie er war, rückte er seinen Körper mit verbliebener Kraft teilweise in die Sonne, was mich dazu veranlasste, ihn in eine andere Ecke zu tragen, die er immer aufsucht, wenn es besonders heiß ist. Und das war es! Auch ich konnte die schweißtreibende, drückende Hitze kaum ertragen. Um ihn weiter abzukühlen, tränkte ich ein großes Handtuch mit dem erfrischend kalten Wasser aus meiner Gartendusche, das direkt vom nahegelegenen Wasserfall kommt, und deckte ihn damit zu.

Troa war fix und fertig, aber soweit stabil. Ich verbarrikadierte mich anschließend selbst in meinem Haus, um der Hitze zu entgehen und Mittag zu essen, schaute aber regelmäßig bei Troa vorbei. Einmal bemerkte ich, wie er sich in der Zwischenzeit übergeben hatte. Ich bereitete eine Trinkflasche mit Wasser und Vitaminpulver zu und tränkte ihn damit.

Als es dank der fortschreitenden Stunden am späteren Nachmittag endlich erträglicher wurde, bemerkte ich zu meiner Freude, dass Troa seinen Platz verlassen hatte und nun im Garten herumtollte, wenngleich auch sehr unkoordiniert und spastisch. Er suchte sich ein anderes Lieblingsfleckchen im Schatten aus, und ich nutzte die Gunst der Stunde, für eine halbe Stunde einen Spaziergang zu machen.

Als ich zurückkam, lag Troa zwar noch an derselben Stelle, war aber wieder sehr schlapp und kraftlos. Sein Markenzeichen, sein heftig klopfender Schwanz als Freudebekundung, mich zu sehen, war  nahezu erloschen. Ich trug ihn hinters Haus, wo er gewöhnlich nachts in meinem dort abgestellten, mit einer Zeltplane abgedeckten großen Kayak schläft. Er war inzwischen so kraftlos, dass ich mir ernsthaft Sorgen machte, ob er den Tag überleben würde.

Ich konnte aber nichts mehr für ihn tun, außer ihm beizustehen, zuzureden, zu streicheln, zu beobachten und hoffen, dass sein Körper es von alleine packt. Ihn erneut zur Veterinärin zu transportieren, wäre sein sicherer Tod gewesen.

Später verzog ich mich für eine Weile ins Wohnzimmer, bis ich von einem lauten Klopfen aus Kayak-Richtung überrascht wurde. Hoppla, dachte ich, schon wieder fit?

Als ich herbeieilte, sah ich Troa jedoch in einem letzten Lebenskampf, wild zuckend und sich hin und her werfend, durch nichts zu beruhigen. Es dürfte 30 bis 60 Sekunden gedauert haben, bis er plötzlich alle Viere von sich streckte und mit aufgerissenem Maul um 18:26 Uhr seinen Lebenshauch auspustete. Ein herzzerreißendes Bild des Jammers.

Doch so traurig das war, ich hatte es schon kommen sehen und spürte sogar eine gewisse Erleichterung, dass es so schnell gegangen war und ihm ein langes Leiden mit aussichtslosem Erfolg erspart geblieben war.

Für lange Trauerstarre war auch keine Zeit, denn in den Tropen werden selbst Menschen innerhalb von 24 Stunden beerdigt, weil die Verwesung viel schneller vonstatten geht. Ich musste also einen klaren Gedanken fassen und überlegen, was ich jetzt mit ihm machen würde.

Gerade hier auf dem Land erledigen das die Leute selbst, und es gibt eigentlich nur zwei Varianten: Entweder, man wirft den Kadaver irgendwo hin, wo er – ohne andere zu belästigen – in Kürze von den aasfressenden Urubus verspeist wird, oder man beerdigt ihn eben an einer abgelegenen Stelle.

Dazu brauchte ich meine Schubkarre, die noch mit Gartenabfällen gefüllt war. Ich nahm sie also zur Hand und betrat meine Wohnstraße, um den Abfall an eine Ecke zu fahren, die wir Nachbarn dazu benutzen. Zufälligerweise war mein nächster Nachbar, der selbst mehrere Hunde hat und sehr lebenspraktisch ist, gerade auch dort. Ich berichtete ihm betroffen von dem aktuellen Vorkommnis, was er zwar bedauerte, aber auch als alltäglich zur Kenntnis nahm. Ich fragte ihn, was ich denn jetzt am besten machen solle?

Er riet, seine Extremitäten möglichst zeitnah an den Körper zu pressen, weil die Leichenstarre schon innerhalb von zwei Stunden eintrete, ihn in eine alte Decke einzuwickeln und dann tief genug unter der Erde zu begraben, damit die Urubus ihn nicht verspeisen. Er zeigte mir dann eine begrünte Stelle in unserer Straße, wo er selbst bereits einige seiner Hunde beerdigt habe, die allerdings kleinerer Statur waren.

Ich kehrte nach Hause zurück, fand eine dünne alte Decke, die ausgerechnet jener Bekannter bei mir gelassen hatte, von dem ich den Hund geerbt hatte,  legte sie über die Schubkarrenfläche, zog mir Arbeitshandschuhe an, bugsierte die 24 Kilo Lebendgewicht in die Schubkarre, drückte die Beine meines Hundes an den Körper und wickelte ihn in die Decke ein. Anschließend bedeckte ich die Karre noch mit der Zeltplane, die bis dahin das Kayak bedeckt hatte, damit in der Nacht nicht irgendwelche Viecher sich an dem Körper bedienen könnten. Es war bereits dunkel geworden, also zu spät, ihn zeitnah zu beerdigen.

Die Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich trauerte mit tiefem Schmerz meinem Hund nach, die Szenen des Tages und vor allem die Bilder seines erschütternden Todeskampfes gingen mir nicht aus dem Kopf. Zeitgleich überlegte ich fieberhaft, was ich denn am nächsten Morgen mit dem Kadaver machen sollte.

Für viele mag es vielleicht herzlos klingen, aber ich verfolge grundsätzlich eher den pragmatischen und vernünftigen Ansatz und tendierte dazu, ihn tatsächlich irgendwo ins abgelegene Dickicht, wovon es hier viel gibt, zu werfen und ihn den Urubus zu überlassen. Die leisten wirklich ganze Arbeit, und zwar schnell.

Unter der Erde in eine Decke eingewickelt würde der Prozess viel länger dauern. Sollte der Tag heiß werden, könnte das Ausheben des Grabes in fester Erde auch lange dauern, schweißtreibend und kräftezehrend sein. Die Stelle, die mir der Nachbar gezeigt hatte, gefiel mir nicht, zumal gleich daneben ein Bach verläuft und ein Nachbargrundstück angrenzt.

Schlaflos wie ich war, stand ich schon vor Morgengrauen auf. Meine Schwester in Deutschland und eine brasilianische Freundin, die in Portugal weilt, die ich wie einige andere bereits am Vorabend unterrichtet hatte, waren dank der Zeitverschiebung schon ansprechbar. Beide bevorzugten die Urubu-Variante. Ich würde sie wie die Freundin in Portugal sogar für mich selbst in Betracht ziehen, wenn Urubus nicht ausgerechnet Menschenfleisch als Einziges verschmähen würden. Ein toter Körper ist nur ein toter Körper. Es ist für mich bloßes Material, entseelt, dem man keine besondere Aufmerksamkeit schenken muss. Ich hab’s auch nicht mit großen Ritualen und Zeremonien. Die Seele ist längst entfleucht, da muss man keine Kadaver-Romantik an den Tag legen und sich wichtiger nehmen, als man ist. Ex und hopp!

In der Nacht hatte sich bei mir aber schon herauskristallisiert, in welchem Bereich meiner Umgebung sowohl das eine wie das andere machbar wäre, nämlich auf dem Weg zu unserem Hausstrand, für Troa wie mich der schönste Ort, der uns verbindet.

Und so nahm ich im Morgengrauen die Schubkarre und die Schaufel zur Hand und zog los. Ein Seitenweg, der besonders selten von anderen genutzt wird, erwies sich als so verwildert, dass kein Durchkommen war. Also nahm ich wie üblich die unasphaltierte Straße, die direkt zum Strand und durch das Gelände einer großen Fazenda führt. Etwa auf halbem Weg fand ich eine Stelle, die groß, abgelegen und zugänglich genug war, um die Karre durch’s hohe Gras zu schieben und möglichst weit ins Gelände vorzustoßen.

Zu meiner Freude führte mich der Weg genau zu einer unbewucherten Stelle, wo das Erdreich sehr sandig war. Es war also ein Leichtes, hier auf die Schnelle eine Grube zu graben, in die ich den in die Decke gewickelten Kadaver hineinfallen lassen konnte.

Es brauchte nur Minuten, und Troas Körper war verbuddelt. Ich schaute mich um, ob es eventuell irgendwelche Holzstöckchen gebe, mit denen ich eine Art Kreuz errichten und auf’s Grab stecken konnte, entdeckte aber nichts. So zog ich ohne weitere Sentimentalitäten von dannen. Job erledigt.

Meine Veterinärin hatte ich schon am Vorabend per Whattsapp benachrichtigt. Erst am heutigen Vormittag kam die Antwort. Sie war verdattert und betroffen, drückte zwar ihr Beileid aus, aber fand das alles doch sehr merkwürdig, es sei denn, Troa habe tatsächlich ein Herzproblem gehabt. Wieso ich keine Nachricht geschickt hätte?

Ich erwiderte, dass die erlittene Attacke und plötzliche Schwäche für mich tatsächlich für ein tieferes Gebrechen sprechen würden. Ich hätte tatsächlich überlegt gehabt, die Ärztin zu kontaktieren, aber da Troa zwischendurch vitaler geworden war und danach so ermattet war, dass eine Rettung eh ausgeschlossen schien, hätte ich davon abgesehen. Vielleicht auch aus Scham, weil ich mir selbst den stillen Vorwurf machte, bei der Rückfahrt zu nachlässig gewesen zu sein und Troas Tod vielleicht hätte verhindern können, wenn er der Hitze – wie auch immer – weniger ausgesetzt gewesen wäre.

Ich ergänzte, vielleicht würde das Ergebnis der Blutuntersuchung ja irgendwelche neuen Aufschlüsse bringen. Und so war es dann auch: Die Vermes (Würmer) hatten schon das Herz ergriffen, so das Laborergebnis!

Armer Kerl! Dass das so plötzlich und unvermittelt zum Ausdruck kam, überraschte mich. Und tröstete mich zugleich, denn damit ist Troa wenigstens längeres Leid und mir eine langwierige, kostspielige Behandlung (in diesen Krisenzeiten) erspart geblieben.

Da ich an Seelenwanderung – auch und gerade unter allen Lebewesen – glaube, wird mir Troa womöglich in neuer Gestalt wiederbegegnen. Und wenn nicht, wird früher oder später ein anderes Tier in mein Leben treten. So war es, seit ich hier in Brasilien lebe.

Ich möchte bis auf Weiteres keinen Hund mehr haben, so sehr ich sie liebe und so nützlich sie als Wachhunde sind. Aber abgesehen von den Kosten für eine gute Pflege und Fürsorge binden sie einen auch zu sehr ans Haus, selbst kurze Reisen sind nicht so spontan zu machen, denn irgendjemand muss sich ja dann um das Tier kümmern.

Troas Jagdinstinkt hatte außerdem die Katzen aus der Umgebung vertrieben, die sich vorher gerne mal bei mir blicken ließen. Bin zwar kein Katzenfreund, aber sie halten einem auch das Grundstück von unerwünschten Gästen frei, wie Kakerlaken, Ratten, Mäuse, Schlangen. Dafür jagen sie allerdings Vögel, und die brüten gerne in meinem Garten. Außerdem hatte ich des öfteren schon Gambás, ebenfalls sehr nützliche Opossums, die vor Troa jedoch nicht sicher waren. Einmal hat er ein Muttertier im Garten gerissen.

Also Hund ist passé. Ich lass mich mal überraschen, wer sich hier als nächstes einnistet…

Liebesleid und Trennungsschmerz

Troas Tod kam nun ausgerechnet auf den Tag genau sieben Wochen, nachdem ich mich – ebenfalls völlig unerwartet – von meiner letzten Liebe trennen musste, was seitdem mein Herz belastet und meinen Glauben an die Liebe und die Menschen wieder einmal zutiefst erschüttert.

Ich möchte es kurz machen, weil das Mädel es offenbar garnicht wert ist, allzu groß verewigt zu werden.

Denn wir hatten eine fantastische Zeit, die sich besonders für sie auszahlte, weil sie unverschuldet dank Corona-Lockdown ohne eigenes Einkommen dastand, mit zwei Kindern an der Backe.

Wir begegneten uns im Mai – während auch in Brasilien ein harter Lockdown herrschte – zufällig am Strand, kamen gleich ins Gespräch und tauschten unsere Nummern aus. Kurz darauf verabredeten wir uns zu einer Flasche Wein in meinem Haus und kamen noch am selben Abend zur Sache.

Sie hatte mit ihren 36 Jahren eine unglückliche 18-jährige Ehe mit einem extrem konservativen, evangelikalen Mann hinter sich sowie eine längere Beziehung mit einem kinderlosen Partner. Da sie sich ihre Freiheit auch vom eigenen, engstirnigen Elternhaus hart hatte erkämpfen müssen, war sie ebensowenig wie ich darauf erpicht, eine neue Klammerbeziehung einzugehen.

Wir verstanden uns blendend, trafen uns regelmäßig und machten unzählige gemeinsame Ausflüge, vor allem mit meinem Kayak und Auto.

Zwei Wochen waren die Kinder bei ihr, zwei Wochen bei ihrem Ex-Ehemann aus einer Stadt der Region, aus der auch sie eigentlich stammte.

Ich musste mich schnell damit abfinden, sie kaum zu sehen, wenn die Kinder bei ihr waren. Sie zögerte auch länger, sie mir zu präsentieren, was sie vor allem mit der Schüchternheit ihres Sohnes begründete, was sich in der Tat bestätigte, als sie endlich mal zu Besuch kamen.

Die anderen zwei Wochen stand sie mir praktisch rund um die Uhr zur Verfügung. Mangels eigener Konditionen, genoss sie bei mir praktisch fünf Monate Urlaub mit Vollpension (und reichlich Amore …).

Abgesehen davon, dass wir sexuell wunderbar harmonierten, verstanden wir uns super, hatten immer Gesprächsstoff und sie bezauberte mich mit ihrer aufgeschlossenen und kommunikativen Art dermaßen, dass ich sie in meinen örtlichen Bekanntenkreis einführte und mir ernsthaft eine dauerhafte Beziehung oder gar Ehe wünschte. Wir hatten wirklich eine ausgesprochen glückliche und entspannte Zeit miteinander.

Einen Knacks begann das Ganze zu bekommen, als wir zufällig eine meiner Bekannten im Ort besuchten, die selbst wiederum gerade Besuch von einer Gruppe junger Leute zwischen 20 und 30 hatte. Darunter befand sich eine junge Frau, die ich praktisch nur vom Sehen kannte, die aber eine Bekannte einer vorangegangenen Zufallsbekanntschaft war, die mich an einem Wochenende spontan in meinem Haus besucht hatte.

Auch wenn diese Zufallsbekanntschaft mein Interesse geweckt hatte, kam es zu keinen Intimitäten, weil die Dame zu jener Zeit gebunden war.

Als wir nun im Haus der Bekannten eintrafen, bemerkte ich sofort, wie diese junge Frau demonstrativ eine ablehnende Haltung gegenüber mir einnahm und sogar despektierliche Anmerkungen machte, auf die ich entsprechend direkt reagierte. Die Stimmung wurde aggressiv – ganz zur Verwunderung meiner Freundin, die garnicht wusste, was los war – und ich flüsterte ihr zu, uns von diesem Ort ad hoc zu verabschieden. Gegenüber meiner Freundin machte die Frau noch Andeutungen, sie habe da eine Geschichte über mich, die sie ihr unbedingt mal erzählen müsse. Ich fragte direkt, was das für eine Geschichte sein solle, wo sie mich doch garnicht kenne. Sie könne gleich damit herausrücken. Tat sie aber nicht.

Wir verzogen uns und auf dem Heimweg erklärte ich meiner Freundin die mir bekannten Hintergründe. „Die Geschichte“ könne also nur etwas mit dieser gemeinsamen Bekannten zu tun haben, die mich an jenem Wochenende besucht hatte.

Tatsächlich trafen sich meine Freundin und diese Frau wenige Tage später – zufällig oder nicht – , und was die Frau da auftischte, war allerschlimmster Rufmord (den ich hier garnicht wiedergeben werde). Die Frau hatte ganz offensichtlich etwas gegen „Gringos“, wie man hier im Allgemeinen Ausländer nennt, meistens ohne das negativ zu meinen. Bei dieser Frau, die mir, wenn ich sie mal zufällig im Ort sah, extrem gestört und aggressiv vorkam, war der rassistische Hintergrund dagegen offensichtlich.

Meine Freundin erzählte mir alles brühwarm und nahm mich ihrer eigenen Darstellung zufolge gegenüber der Frau in Schutz und erklärte ihr, dass es geradezu eine Straftat sei, so etwas über jemanden zu behaupten, ohne dafür irgendwelche Beweise zu haben. Ich war außer mir. Es kam danach noch ein oder zweimal zu zufälligen Begegnungen zwischen den beiden, in denen mich meine Freundin laut ihrer eigenen glaubhaften Beteuerung vehement in Schutz nahm.

Die finanzielle wie familiäre Lage meiner Freundin verschlechterte sich zusehends, als bei ihrem Vater Krebs diagnostiziert wurde und er sich in der Heimatstadt einer Chemo- und Strahlentherapie unterziehen musste. Bis dato hatte sie mich ihren Eltern aber nie vorgestellt, während ich sie in alle meine Kreise eingeführt hatte. Nur ihre Mutter lernte ich einmal zufällig kennen, weil ich selbst am Haus vorbeikam, in dem sie mit Tochter und Enkelkindern lebt, wenn sie hier vor Ort  sind.

Liliane schien mich und ihr persönliches Umfeld sehr offensichtlich voneinander trennen zu wollen, was ja auch ihr gutes Recht ist, zumal sie ein angespanntes Verhältnis besonders zur Mutter hatte.

Durch ihre Lebensumstände wurden ihre Besuche und Aufenthalte allerdings weniger, sie hatte viel um die Ohren und ich unterstützte und umsorgte sie nach Kräften, so weit es mir möglich war. Wir wälzten viele Ideen zusammen, was man machen könne, um Geld zu verdienen. Und da sie eine ausgezeichnete Köchin ist und eine ansprechende Art im Kundenkontakt hat, sah ich selbst viele Möglichkeiten, etwas zusammen auf die Beine zu stellen. Sie schien genau das zu sein, was ich, seit ich in Brasilien als Single lebe, suchte! Ich hätte vor allem zum benötigten Start-Kapital beitragen sowie mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Nebenbei pflegte Liliane noch private Kontakte zu diversen Freundinnen, über die sie selbst aber oft eher despektierlich sprach. Eine von denen tauchte eines Tages an meinem Gartentor auf und forderte Liliane lauthals auf, bitte rauszukommen. Liliane kehrte mit der Bitte zurück, ich möge dieser Freundin doch bitte eines meiner beiden Fahrräder leihen, denn sie müsse kurz etwas im Nachbarort erledigen. Von Liliane darum gebeten, konnte ich das schwer ausschlagen, wenngleich ich das Ansinnen doch reichlich kurios fand.

Dieses „kurz“ zog sich dann aber hin und erst am späten Abend tauchte diese Freundin wieder mit dem Fahrrad auf. Ich war angepisst und sagte Liliane, dass sie mich bitte nie wieder um sowas bitten möge. Ich würde grundsätzlich niemandem etwas leihen, den ich nicht kenne.

Diese Freundin war es, die meine Freundin dann Wochen später an einem Wochenende, das ich eigentlich mit ihr allein verbringen wollte,  „mal kurz“ treffen wollte, um ein bisschen was zu unternehmen. Gegen 18 Uhr erhielt ich dann eine Nachricht: „Hier läuft gerade eine Live-Musik und danach gehen wir noch zu einer Verwandten von ihr hier im Ort, wo ein Geburtstag gefeiert wird.“ Da ich ja sicher wieder früh ins Bett gehen würde (es war ein regnerischer Tag), wär’s dann wohl besser, wenn wir uns erst am nächsten Morgen wiedersehen würden. „Gute Nacht!“

Ich war perplex. Wieso kam sie nicht auf die Idee, mich aufzufordern, dazuzustoßen? Umgekehrt wäre ich niemals auf die Idee gekommen, auf eine Party zu gehen, ohne meine Freundin dabei haben zu wollen!

Als sie am nächsten Vormittag vor meinem Haus auftauchte (sie hatte auch mein Fahrrad ausgeliehen), war ich auf 180 und stellte sie zur Rede. Sie war wohl überrascht von der Heftigkeit meiner Reaktion und meinte, diese Feier hätte mir sicher nicht gefallen, sei alles sehr familiär privat und eh nicht geeignet gewesen, noch jemand anderen mitzunehmen. Das konnte ich freilich nicht beurteilen und gab mich damit zufrieden.

In der darauffolgenden Woche hatte sie spontan einen Tagelöhner-Job auf dem Hof einer anderen Bekannten ergattert, um etwas Geld zu verdienen. So blieb sie den Rest der Woche, die sie ohne die Kinder hatte, nahezu abwesend. Mal hieß es, sie würde sogar dort übernachten, weswegen sie auch die Nacht nicht mit mir verbringen könne, dann hieß es, sie sei doch Zuhause geblieben. Ich wurde immer misstrauischer. Zumal sich diese Bekannte als sehr unzuverlässig erwies, was die Bezahlung anging. So kam der Donnerstag, und sie hatte nach eigener Aussage noch immer kein Geld für vier Tage Arbeit erhalten. Gleichzeitig hatte ihre Mutter unerwarteten Besuch von einer Gruppe von 14 Jugendlichen aus ihrer Heimatstadt bekommen, was an und für sich angesichts der schweren Krankheit ihres Vaters und der Winzigkeit des Hauses schon unverantwortlich klang. Es diente aber als Erklärung dafür, dass sie nun auch dort eingebunden war, um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen.

Also machte sie am Freitag (ohne mein Wissen) einen Ausflug mit der Gruppe und führte sie an unseren Strand und einen nahegelegenen Wasserfall. Als sie mir am nächsten Tag davon erzählte, fragte ich, was sie denn davon abgehalten habe, mich dazuzurufen. Schließlich sei eine große Gruppe von Jugendlichen nicht so leicht zu handeln und eine zusätzliche Aufsichtsperson aus eigener Erfahrung hilfreich. Und es wäre schließlich eine Gelegenheit gewesen, trotzdem – wenngleich mit „unerwünschter“ Begleitung – Zeit miteinander zu verbringen, was für mich einfach Priorität habe, zumal nach dieser Woche der Abwesenheit und Abstinenz. „Ach, diese Leute hätten dir eh nicht gefallen“, erwiderte sie. Woher sie das nehme?, fragte ich. Abgesehen davon sei das für mich völlig nebensächlich, solange wir zusammen seien.

Doch auch diesmal zeigte ich mich versöhnlich und beteuerte, einfach nur gerne mit ihr zusammen zu sein, dass mir die Umstände egal seien. Aber ich sei zunehmend irritiert darüber, dass das offenbar nicht ihrem Empfinden entspreche, was sie natürlich vehement bestritt.

Es war ein verlängertes Wochenende mit einem Montag als Feiertag (finados, Allerseelen, wo man der Toten gedenkt). Und an diesem Montag schoss sie dann noch den Bock ab.

Sie hatte wieder unter irgendeinem Vorwand nicht bei mir übernachtet und schrieb mir morgens eine Nachricht, was ich denn heute tun würde?

Ich erwiderte, das hänge von ihr ab.

Sie antwortete, dass sie jetzt zum Strand gehen würde, „eventuell“ wieder mit dieser Gruppe von Jugendlichen. Danach, also irgendwann nachmittags, würde sie dann bei mir vorbeischauen…

Ich war perplex.

Nach all den Vorfällen der vorangegangen Tage und nachdem ich klar und deutlich zum Ausdruck gebracht hatte, dass mich ihr Verhalten verletzt und irritiert, zeigte sie keinerlei Ambitionen, mich in ihre Freizeitgestaltung einzubeziehen!!

Mir riss die Hutschnur und ich ging wütend alleine zu meinem Hausstrand. Als ich auf der anderen Seite über einen anderen Weg wieder zur Hauptstraße zurückkehrte, kam mir wer entgegen? Liliane! Und zwar in Begleitung einer lesbischen Freundin einer Bekannten von mir aus dem Ort, die Liliane durch mich kennengelernt hat!!

„Das ist ja eine Überraschung!“, sagte ich sarkastisch im Vorbeigehen. „Einen schönen Tag noch!“

Ich war fertig mit ihr und schickte ihr, kaum zuhause, umgehend eine Nachricht über WhatsApp, dass für mich diese Beziehung nun beendet sei. Das sei ja echt der Gipfel der Respekt- und Lieblosigkeit, dass sie statt mit mir mit dieser Lesbe an den Strand gehe (deren Interesse an Liliane ich schon bei anderer Gelegenheit bemerkt zu haben glaubte).

Es entspann sich ein Wortwechsel, bei dem sie keinerlei Einsicht zeigte und behauptete, es sei völliger Zufall gewesen, dass sie auf dem Weg zum Strand dieser Bekannten begegnet sei.

Meine Entgegnung, es gehe nicht nur um diese Begleitung, sondern schlicht und einfach um die Tatsache, dass sie diesen Feiertag einfach mit anderen Leuten an den Strand gehe, ohne mich überhaupt in Erwägung zu ziehen. Das sei der endgültige Beweis dafür, dass ich ihr völlig egal sei und unter ferner liefen liefe. Was sie bestritt, weil sie mir doch genug Aufmerksamkeit und Liebe schenken würde…

Nun denn, wir kamen auf keinen gemeinsamen Nenner mehr.

Ich erklärte, für mich sei damit die Sache gegessen. Sie wiederum sagte, sie habe von Anfang an gesagt, keine feste Beziehung haben zu wollen. Offenbar würde ich sie einsperren wollen und wolle mich nur mit ihr vergnügen. Es kamen noch reichlich andere absurde Vorwürfe.

Ich erwiderte, ich sei der Letzte, der irgendjemanden einsperren wolle, das sei noch nie meine Art gewesen. Im Gegenteil: Ich mag unabhängige, selbständige Frauen. Und ermuntere sie geradezu, ihren Weg zu gehen, wie ich das bei jedem mache.

Aber angesichts all dessen, was ich in den vergangenen Monaten für sie getan hätte und wie ich sie in ihrer Krise gestützt und aufgefangen hätte, sei ihr Verhalten ein Schlag ins Gesicht.

Sie sei hiermit von allen Erwartungen meinerseits an sie befreit und könne tun und lassen, was sie wolle. Nur bei mir sei sie nicht mehr willkommen.

Dabei ist es auch geblieben. Ich habe sie seitdem nicht mehr gesehen. Habe aber von einem gemeinsamen Bekannten gehört, dass sie sich kurz darauf unter anderem mit der Frau wieder rumtrieb, welche den Rufmord über mich beging. (Erfolglos übrigens, weil ich länger als dieses Mädel hier lebe und meine Nachbarn mich alle wertschätzen und eh nichts mit diesem Mädel zu tun haben.)

Na dann. Solche Freunde werden sie sicher sehr weit bringen.

Nicht.

Wie bekloppt und verstrahlt kann man sein?

5 Gedanken zu „Abschied nehmen“

  1. Tatsächlich von Anfang bis Ende alles gelesen! Folge ja noch nicht so lange.

    Mit Troa tut mir sehr leid. Habe selbst einen Hund, mit Bedacht gut versorgt und gepflegt und merke, wie ich gerade aufgrund anderer Umstände und nun Corona, was das angeht, an meine Grenzen komme. Aber das wäre eine mindestens genau so lange Geschichte, eher länger. Zeigt einem unvoreingenommen wie gut wir es hier in Deutschland haben. Möge es doch so mancher persönlich erkennen. Das dachte ich jedoch auch vor Corona. Man hat immer mit Neid auf meinen Hund geblickt, dabei hätte das jeder andere auch haben können.

    Bezüglich der Freundin schreibe ich besser nichts. In meinem Umfeld ist ein Mann, der nicht nur seine Familie vollumfänglich versorgt, sondern auch seit vielen Jahren die Familie seiner Freundin inklusive Schule, Studium etc. der Kinder.

    Ich wünsche ein schönes Weihnachtsfest!

    1. Sorry, hab den Kommentar erst jetzt gesehen und freigeschaltet. Vielen Dank! Weihnachten ist inzwischen vorbei, also bleibt mir nur, einen guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr und den Hund zu wünschen.

      1. Vielen Dank!
        Ich wünsche auch einen guten Übergang und viel Glück für das neue Jahr!

        Mein Hund liegt gerade eingepackt neben mir. Heute stürmt es doch ganz schön.

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