Exklusiv: Literarisches Debüt von Laszlo Liszt

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Ich kenne Laszlo Liszt – so sein Künstlername – seit bald 30 Jahren (mein Gott, wie die Zeit vergeht…). Ich bezog in Bad Godesberg eine WG mit einem halben Dutzend Zivildienstleistenden. Einer davon war Laszlo. Wir wurden beste Freunde, wenngleich wir unterschiedlicher nicht sein konnten. Er: Spät-Hippie, drogen-, frauen- und lebenserfahren, marginale Schulbildung, eigenwillig, selbstbewusst, frech, kommunikativ, mit Schalk im Nacken. Ich: bildungsbürgerlich, brav, schüchtern, intellektuell, unerfahren, aber auch kosmopolitisch, neugierig, aufgeschlossen. Laszlo wurde Altenpfleger, ich Journalist. Ich heiratete und wurde Vater, er wurde alkoholkrank und dann arbeitslos. Nach unzähligen Entgiftungen und drei Reha-Maßnahmen ist er jetzt seit einem Dreivierteljahr trocken. Chapeau! Und hat angefangen zu schreiben. Auf eine – wie ich finde – sehr bemerkenswerte Art, die zu seinem eigenwilligen Charakter passt. Er hat mir diese seine ersten literarischen Gehversuche geschickt und ich habe mir die Erlaubnis eingeholt, sie auf diesem meinem Blog exklusiv zu veröffentlichen. Unbeabsichtigte Fehler in Interpunktion und Rechtschreibung habe ich korrigiert. Ansonsten blieb der Text unverändert und spiegelt die sprachliche Eigenwilligkeit des Verfassers wider. Hier also der Text: „Exklusiv: Literarisches Debüt von Laszlo Liszt“ weiterlesen

#WJT in Rio: Franziskus erweckt Kirche zu neuem Leben

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Für die katholische Kirche war dieser Weltjugendtag in Rio de Janeiro ein riesiger Erfolg: Geschätzte drei Millionen Menschen nahmen am Schlussgottesdienst am Strand von Copacabana teil und machten ihn zum zweitgrößten aller Zeiten, getoppt nur vom Weltjugendtag 1995 in Manila auf den Philippinen mit etwa fünf Millionen Teilnehmern. Organisatorisch war er eher ein Fiasko und bestärkt die Zweifel an Brasiliens Fähigkeit, solche Großereignisse professionell zu managen. „#WJT in Rio: Franziskus erweckt Kirche zu neuem Leben“ weiterlesen

Von Teufeln und anderen bösen Geistern

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Nicht alles ist schön in Brasilien. So präsent Gott, Schutzengel und gute Geister sind, so gegenwärtig ist auch der Teufel mit all seinen Spießgesellen. Es gibt viele Leute, die dem Bösen geradezu huldigen mithilfe schwarzer Magie (macumba). Außerdem ist Klatsch und Tratsch (fofoca) geradezu Volkssport und sorgt für viel Verwirrung (confusão) in Familien, Freundes- und Bekanntenkreisen. „Von Teufeln und anderen bösen Geistern“ weiterlesen

Von Engeln und anderen guten Geistern

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Brasilianer sind ein sehr gläubiges Volk. Während Friedrich Nietzsche in Deutschland Gott einst für tot erklärte, begegnet er einem hier auf Schritt und Tritt. Ich staune jedes Mal, wenn ich in Brasilien bin, wie allgegenwärtig und lebendig Gott hier ist. Und wie er seine schützende Hand sogar über mich hält. „Von Engeln und anderen guten Geistern“ weiterlesen

Porto Seguro – Pra Sempre!

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Seit bald 2000 Jahren beten Christen im Vaterunser: Denn Dein ist das Reich. Und die Kraft. Und die Herrlichkeit. In Ewigkeit. Amen. Nie und nirgends ist mir die Wahrhaftigkeit dieses Satz so klar geworden wie hier. Wer in Brasilien keine religiösen Anwandlungen bekommt, dessen Seele ist eh unwiederbringlich verloren. „Porto Seguro – Pra Sempre!“ weiterlesen

Wie am 21.12.2012 die Welt untergeht

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Eigentlich poste ich heute nur, weil der 12.12.12 ist und das so ein schönes Datum ist. Und welches Thema eignet sich an so einem Tag besser um behandelt zu werden, als der bevorstehende Weltuntergang am 21.12.2012? „Wie am 21.12.2012 die Welt untergeht“ weiterlesen

Brasilianische Frauen sind…

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…schön, sexy, rassig, freizügig, temperamentvoll, voller Leidenschaft und tanzen am liebsten von morgens bis abends im String-Tanga Samba. Soweit das Klischee, das nicht nur Männer von brasilianischen Frauen haben. Und wie das mit Klischees eben so ist, steckt zwar immer ein Fünkchen Wahrheit darin. Aber die Realität ist doch weit vielschichtiger und differenzierter. Da ich seit vielen Jahren nach Brasilien reise, mit einer Brasilianerin verheiratet bin und tiefen Einblick in die Beziehungen von zahlreichen Brasilianerinnen habe, kann ich einiges zu diesem Thema erzählen und den einen oder anderen Rat geben.

„Brasilianische Frauen sind…“ weiterlesen

Mein Jakobsweg

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Ein ehemaliger Schulkamerad hat vor Kurzem seinen Traum wahr gemacht und ist den Jakobsweg (Camino Francés) gelaufen. Das weckt in mir starke Erinnerungen an meinen eigenen Jakobsweg, den ich im Jahr 2000 gelaufen bin. „Mein Jakobsweg“ weiterlesen

Die wundersame Heilung des Pedro Leonardo

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Völlig überraschend durfte der bekannte brasilianische Sertaneja-Sänger Pedro Leonardo an diesem Montag das Krankenhaus verlassen. Nach einem Autounfall Ende April hatte er einen Monat lang schwerstverletzt im Koma gelegen. „Die wundersame Heilung des Pedro Leonardo“ weiterlesen

Brief aus Brasilien (6)

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Ich empfinde es als großes, göttliches Geschenk, die Gegenwart der Oma zu erleben, die ich – wie die meisten in der Familie – einfach nur „mae“[mai]/Mutter rufe. „Brief aus Brasilien (6)“ weiterlesen